US-Pontifex
Papst Leo fordert Trump zur Diplomatie auf
"Stabilität und Frieden entstehen nicht durch gegenseitige Drohungen oder Waffen, die Tod säen, sondern nur durch einen vernünftigen und aufrichtigen Dialog", sagte der Papst, der von "dramatischen Stunden" sprach. Man müsse "die Spirale der Gewalt stoppen, bevor sie zu einem unüberwindbaren Abgrund wird".
"Möge die Diplomatie ihre Rolle wiederfinden und das Engagement der Völker gefördert werden, die sich nach einem friedlichen Zusammenleben auf der Grundlage von Gerechtigkeit sehnen, das auf Gerechtigkeit basiert", betonte der Pontifex.
Sorge wegen Spannungen zwischen Pakistan und Afghanistan
Zugleich äußerte sich Leo XIV. besorgt über Spannungen zwischen Pakistan und Afghanistan und rief zu einer raschen Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Nur der Friede, ein Geschenk Gottes, könne die Wunden von Kriegen heilen.
Seine Gedanken seien auch beim brasilianischen Volk, insbesondere im Bundesstaat Minas Gerais, der von schweren Überschwemmungen betroffen ist, so der Papst. Er bete für die Opfer, für die Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, sowie für alle Einsatzkräfte.
Der Papst begrüßte einige auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen aus Kamerun, die in Rom leben. Dabei bestätigte Leo XIV., dass er im April Kamerun im Rahmen einer mehrtägigen Afrika-Reise besuchen werde.
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