Russland

Spione setzten auf Schreibmaschinen

Spione setzten auf Schreibmaschinen
© EPA
Ex-CIA-Agent Edward Snowden könnte am Samstag nach Venezuela flüchten.
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Die Spionage-Affäre, die durch Edward Snowden ins Rollen gekommen ist, treibt kuriose Blüten. So haben russische Geheimdienste jetzt 20 Schreibmaschinen bestellt. Zum Schutz streng geheimer Informationen vor Computerspionage werden besonders heikle Dokumente künftig nur mehr auf Papier und nicht mehr auf elektronischen Datenträgern archiviert.

Üblich sei diese Praxis in Russland nicht nur in den Geheimdiensten, sondern auch im Verteidigungs- und im Zivilschutzministerium. Der frühere Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB, Nikolai Kowaljow, sagte "Istwestija", dass auch die handschriftliche Aufzeichnung geheimer Informationen üblich sei. Dem Bericht zufolge ist besonders das deutsche Modell Triumph-Adler Twen 180 bei den russischen Geheimdiensten beliebt.

Snowden: Flucht nach Venezuela?
Weil wegen Snowden das Verhältnis zwischen den USA und Russland weiter abkühlt, möchte man den Whistleblower in Moskau möglichst schnell loswerden. BILD vermutet jetzt, dass Snowden den Moskauer Flughafen am Samstag verlassen könnte, um nach Venezuela zu flüchten. Dort ist er laut Präsident Maduro herzlich willkommen.

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