Nach Angriff durch Terroristen
Syrien: Sieben Rot-Kreuz-Mitarbeiter entführt
In Syrien sind nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sieben humanitäre Helfer entführt worden. Die sechs IKRK-Mitglieder und ein Mitarbeiter des Syrischen Roten Halbmonds seien am Sonntag in der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes von bewaffneten Männern verschleppt worden, sagte ein IKRK-Sprecher am Sitz der Hilfsorganisation in Genf.
Zuvor hatte das syrische Staatsfernsehen berichtet, "bewaffnete terroristische Banden" hätten ein IKRK-Team beschossen und die Mitarbeiter entführt. Der Vorfall habe sich auf dem Weg zwischen Sarmin und Sarakeb im Nordwesten der Provinz Idlib ereignet. Große Teile der Provinz sind unter Kontrolle bewaffneter Rebellengruppen, darunter auch islamistische Milizen.
Identität der Entführer unklar
IKRK-Sprecher Ewan Watson betonte, die Identität der Entführer sei noch unklar. Die Organisation fordere die "sofortige, bedingungslose und sichere Freilassung" ihrer Mitarbeiter. Es würden alle Kanäle genutzt "um herauszufinden, was geschehen ist, und sie heil zurückzubringen". Zur Staatsangehörigkeit der Entführten machte der Sprecher keine Angaben.
Hier werden Assads C-Waffen zerstört
1 / 4
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden