Wetter-Warnung
Tornados und Hagel treffen auf beliebte Urlaubsorte
Schwere Gewitter zogen am Donnerstag über mehrere Orte in Norditalien hinweg. Betroffen waren unter anderem Regionen in Friaul-Julisch Venetien sowie Teile Venetiens. In bekannten Urlaubsorten wie Lignano, Grado oder rund um Gorizia kam es zu starken Regenfällen, Hagel und überfluteten Straßen.
Feuerwehr im Dauereinsatz
Nach Angaben italienischer Behörden entwickelte sich das Unwetter durch feuchtwarme Luftmassen, die vom Scirocco-Wind vom Meer ins Landesinnere gedrückt wurden. In mehreren Gemeinden liefen Keller voll, Straßen standen unter Wasser und Einsatzkräfte mussten immer wieder ausrücken.
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Auch Hochwasser sorgte regional für Probleme. Besonders in Küstenorten wurde über Wasserschäden berichtet. Feuerwehr und Zivilschutz standen laut lokalen Medien stundenlang im Dauereinsatz.
Zwei Tornados gesichtet
Für zusätzliche Aufregung sorgten Berichte über gleich mehrere Tornados. In der Provinz Rovigo in Venetien sollen sich am Donnerstagnachmittag zwei Windhosen gebildet haben. Einer der Wirbelstürme erreichte laut italienischen Medien eine Breite von rund 40 Metern. Betroffen waren Gebiete zwischen Stienta und Fiesso Umbertiano. Videos der Tornados verbreiteten sich rasch in sozialen Netzwerken. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand, allerdings entstanden Schäden an Gebäuden und Infrastruktur.
Wetter bleibt vorerst unbeständig
Für Urlauber an der Adria bleibt die Wetterlage zunächst schwierig. Regen, dichte Wolken und kühle Temperaturen prägen weiterhin das verlängerte Wochenende. In vielen Regionen steigen die Werte vorerst kaum über 20 Grad. Erst ab Sonntag rechnen Meteorologen mit einer deutlichen Besserung. Dann soll sich auch an der oberen Adria wieder häufiger die Sonne zeigen.
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