Kein Frieden
Putin präsentiert neue Super-Panzer und Raketenwerfer
Doch dieses Jahr setzte der Kreml auf ein deutlich verändertes Bild – eines, das weniger auf Show und mehr auf Kampfbereitschaft ausgerichtet ist.
In den vergangenen Jahren präsentierte Russland bei diesen Aufmärschen regelmäßig seine sogenannten „Superwaffen“ – darunter die Panzer vom Typ „Armata“ oder der Schützenpanzer „Terminator“. Auch gigantische Atomraketen gehörten zur Standard-Inszenierung. In diesem Jahr jedoch: kein einziger dieser Prestige-Prototypen.
Selbst auf die altbekannten Weltkriegspanzer, die normalerweise als Symbol des historischen Sieges über Nazi-Deutschland mitgeführt werden, wurde verzichtet. Stattdessen setzte die Führung auf realistisch einsetzbares Kriegsgerät – und damit auf ein neues Narrativ.
Anti-Drohnen-Panzer
Gezeigt wurde ein moderner Kampfverband, wie er direkt an die Front nach Donezk oder gar an die NATO-Grenze verlegt werden könnte. Zu sehen waren sechs Kampfpanzer, die sichtbar für den Anti-Drohnen-Kampf aufgerüstet wurden – mit Käfigkonstruktionen, Netzen und Gummirollen.
Begleitet wurden sie von klassischen Raketenwerfern der Typen BM-21 „Grad“ und BM-30 „Smerch“, die seit Beginn des Ukraine-Krieges eine zentrale Rolle spielen. Auch Schützenpanzer mit großflächigen Störsendern zur Abwehr von Kamikaze-Drohnen waren Teil der Formation.
Statt militärischem Prunk setzte der Kreml diesmal auf pragmatische Bedrohung. Die Botschaft: Russland will zeigen, dass es bereit ist für einen langen, realen Krieg – nicht nur in der Ukraine, sondern auch als Drohkulisse gegenüber der NATO.
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