Iran-krieg
UNO schlägt Alarm: 15.000 Urlauber sitzen auf Kreuzfahrtschiffen fest
Das teilte die Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO) der Vereinten Nationen am Donnerstag mit. Generalsekretär Arsenio Dominguez erklärte, die IMO sei bereit, "mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten, um zur Sicherheit und zum Wohlergehen der Seeleute beizutragen".
Seit Kriegsbeginn am Samstag hat die UN-Organisation demnach sieben Vorfälle gezählt, in die Schiffe in der Straße von Hormuz verwickelt gewesen seien. Dabei seien zwei Menschen gestorben und sechs verletzt worden. "Abgesehen von den wirtschaftlichen Auswirkungen dieser alarmierenden Angriffe handelt es sich hierbei um eine humanitäre Frage", erklärte Dominguez. "Kein Angriff auf unschuldige Seeleute ist jemals gerechtfertigt."
"Vorsicht walten lassen"
"Ich wiederhole meinen Appell an alle Reedereien, bei ihren Aktivitäten in der betroffenen Region größte Vorsicht walten zu lassen", betonte der IMO-Chef. Er forderte "alle Parteien auf, ihre Bemühungen zu verstärken, um die Situation so schnell wie möglich zu entschärfen".
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Der Verkehr in der Straße von Hormuz ist nahezu zum Erliegen gekommen. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten am Mittwoch, die "vollständige Kontrolle" über die Meerenge zu haben. Durch die Wasserstraße werden etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgasproduktion transportiert. Die Öl- und Gaspreise stiegen dadurch deutlich an.
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