Mehrere Todesopfer
Explosionsserie! Ukraine überzieht Russland mit Drohnenhagel
In der Region Belgorod seien am Montagabend zwei Menschen bei Schlägen in Grenznähe zur Ukraine gestorben, schrieb Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram. In Twer kam laut Gouverneur Witali Koroljow unterdessen nach vorläufigen Angaben bei einer Gasexplosion ein Mensch ums Leben. Zunächst hatte es geheißen, der Brand sei durch Drohnentrümmer ausgelöst worden.
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Insgesamt fing Russlands Luftverteidigung in der Nacht auf Dienstag ukrainische Drohnen über rund 20 russischen Regionen ab, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In den russischen Grenzregionen Brjansk und Belgorod wurden jeweils 29 und 15 ukrainische Drohnen abgefangen sowie sechs über Twer, das etwa 180 Kilometer von Moskau entfernt liegt.
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Berichte über Explosionen
Russische Telegram-Kanäle berichteten unter Berufung auf Augenzeugen außerdem von Explosionen in mehreren Regionen Russlands. Der Gouverneur des Gebietes Lipezk, Igor Artamonow, schrieb bei Telegram von einem Brand auf einem Fabrikgelände im Kreis Usman nach einem Drohnenangriff, ohne weitere Details zu nennen.
Ukrainische Medien meldeten mit Verweis auf Geheimdienstquellen, dass der Geheimdienst SBU ein Raketen- und Artilleriearsenal in der Region Kostroma nordöstlich der russischen Hauptstadt Moskau und ein Erdöllager im Gebiet Lipezk erfolgreich angegriffen habe. Über der Region Kostroma seien im Kreis Neja mehrere feindliche Drohnen zerstört worden, hieß es im Telegram-Kanal des Gebietsgouverneurs Sergej Sitnikow. Durch herabstürzende Trümmer sei ein Brand in einer der Militäreinheiten im ausgebrochen, der gelöscht worden sei. In einigen Gebäuden seien Fensterscheiben beschädigt.
Ukraine-Gespräche in Paris
Die jüngsten Angriffe erfolgten kurz vor dem Beginn von Ukraine-Gesprächen zwischen Kiew, Unterstützern der Ukraine und hochrangigen US-Gesandten in Paris. Dabei soll ein Durchbruch bei den Verhandlungen über ein Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine erzielt werden. Kiew zufolge ist eine Einigung zu "90 Prozent" erzielt.
Russland attackiert die Ukraine seit fast vier Jahren nahezu täglich mit Drohnen und Raketen. Als Reaktion greift die Ukraine auch Russland regelmäßig mit Drohnen an und nimmt dabei insbesondere Energieanlagen ins Visier.
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