Ein Toter
Schwere Explosion bei Pipeline in Ungarn
Der Vorfall forderte ein Todesopfer und neun Verletzte. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden von MOL, Zsolt Hernádi, war der Grund des Betriebsunfalls eine plötzlich erfolgte Kohlenwasserstoff-Explosion in einer Pipeline.
Ein Foto des neuen ungarischen Ministerpräsidenten Péter Magyar auf Facebook zeigte, wie dichter schwarzer Rauch aus dem Werk aufstieg. Laut Hernádi handelte es sich um einen Unfall, externe Einflüsse habe es nicht gegeben. Die näheren Umstände würden nun untersucht.
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Auch Wirtschaftsminister István Kapitány war an den Unglücksort gereist. Er sagte vor Medien, dass sich zwei schwer verletzte Arbeiter zwischenzeitlich außer Lebensgefahr befanden. Sieben Personen erlitten leichtere Verletzungen. Bei dem Todesopfer handelte es sich um einen Vater von zwei Kindern.
Keine giftigen Stoffe in die Luft gelangt
Insgesamt gibt es 20 Mitarbeiter in der betroffenen Betriebseinheit. Von ihnen befanden sich zum Unglückszeitpunkt einige in größerer Entfernung oder in einem Explosionsschutzraum. Laut Katastrophenschutz gelangten keine giftigen Stoffe in die Luft.
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