Prozess-Auftakt
Böse Gerüchte um Brigitte Macron: Sie bricht ihr Schweigen
Es ist ein seltener Blick hinter die goldenen Türen des Élysée: Brigitte Macron, 72, lässt gegen zehn Personen prozessieren, die seit 2021 eine bösartige Lüge über sie verbreiten – sie sei „in Wahrheit ein Mann“ bzw. „ihr eigener Bruder Jean-Michel Trogneux“.
Familie bricht nun ihr Schweigen
Vor dem Pariser Strafgericht brach die Familie nun ihr Schweigen. Ihre Tochter Tiphaine Auzière berichtete, die Attacken hätten die Première Dame krank gemacht. „Sie hat ihre Lebensfreude und ihre Spontanität verloren“, sagte sie.
Brigitte überlege inzwischen sogar, was sie anziehe, aus Angst vor neuem Spott. Der frühere Justizminister Éric Dupond-Moretti wurde noch deutlicher: Brigitte habe „Panik, dass ihre Hose sich im Schritt wölbt“.
Macrons in bitterer, politischer Krise
Die Macron-Jahre, einst voller Glanz und Applaus, sind hart geworden. Als Emmanuel Macron 2017 ins Élysée einzog, galt das Paar als Symbol für moderne Liebe und Eleganz. Heute sind beide vom politischen und medialen Dauerdruck gezeichnet.
Frankreich steckt in einer tiefen Staatskrise, vier Premierminister in kurzer Zeit, blockierte Politik – und ein Präsident, dessen Popularität historisch eingebrochen ist. Während Macron politisch kämpft, kämpft seine Frau um ihre Würde. Der Altersunterschied – einst romantische Provokation – wurde zum Spielball extremistischer Kampagnen und pro-russischer Desinformation.
Brigitte erscheint persönlich vor Gericht
Trotz allem hält das Paar zusammen. Brigitte kümmert sich weiter um ihre Enkel, Macron trainiert im Élysée-Gym. Oft gehen beide nachts Hand in Hand durch Paris – stille Bilder eines Paares unter Dauerdruck. Im kommenden Prozess gegen eine prominente rechte US-Influencerin will Brigitte Macron persönlich erscheinen – und notfalls medizinisch belegen, dass die Verleumdungen falsch sind. Für sie geht es um ihr Leben, ihr Selbstbild, ihre Familie.
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