24 Festnahmen
Protestierende nehmen Trump Tower ein
Die Proteste richten sich gegen landesweite Einwanderungsrazzien der US-Behörden (ICE). Die Polizei reagierte mit einem Großeinsatz: Mindestens 24 Personen wurden festgenommen. Wie "Fox News"-Moderatorin Sandra Smith berichtet, bot die Polizei zunächst einigen Demonstrierenden an, freiwillig zu gehen. Wer blieb, wurde von der NYPD festgenommen – mit Kabelbindern gesichert und in Polizeiwagen gebracht.
Auf Videos vom Ort des Geschehens ist zu sehen, wie Protestierende verhaftet werden. Zuvor hatte die Polizei sie gewarnt: Wer das Gebäude nicht verlasse, werde festgenommen. Die Demonstrierenden hielten Schilder mit Aufschriften wie "Kidnapped by ICE" und "Free the Cecot Detainees" hoch. Einige äußerten zudem Kritik am Krieg zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen, wie "Daily Star" berichtet.
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Landesweite Welle der Empörung
Die Proteste in New York sind Teil einer landesweiten Welle der Empörung. Besonders heftig verliefen Ausschreitungen zuvor in Los Angeles, wo es zu schweren Krawallen kam. Fahrzeuge wurden angezündet, Geschäfte geplündert, Barrikaden errichtet und Wurfgeschosse auf Polizisten geschleudert. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein – u.a. wurde ein britischer Fotograf dabei verletzt und musste operiert werden.
Die Journalistin Lauren Tomasi war in L.A. live auf Sendung für den australischen Sender "9News", als es hinter ihr plötzlich knallte. Sie wurde von einem Geschoss getroffen. Sie blieb aber unverletzt.
Donald Trump reagierte auf Truth Social mit scharfen Worten: "Sieht richtig schlimm aus in L.A. – Holt die Truppen!" In einem weiteren Post forderte er: "Verhaftet die Leute mit Masken – sofort!“ Er schickte 2.000 Nationalgardisten nach Kalifornien und stellte 500 Marines in Bereitschaft. Gouverneur Gavin Newsom kritisierte den Einsatz scharf und bezeichnete ihn als "illegal".
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