Nahost-Konflikt
Zu Gaza-Verhandlungen: Biden telefoniert mit Netanyahu
In dem Telefonat hätten Biden und Netanyahu im Beisein von US-Vizepräsidentin Kamala Harris über "die Waffenruhe- und Geiselfreilassungsvereinbarung" gesprochen sowie über "diplomatische Bemühungen zur Deeskalation der regionalen Spannungen", teilte das Weiße Haus in Washington in einer Erklärung mit.
Die USA hatten Israel und der Hamas vor wenigen Tagen einen neuen Kompromissvorschlag vorgelegt. In einer gemeinsamen Erklärung der Vermittler USA, Ägypten und Katar hieß es anschließend, der Vorschlag überbrücke "verbleibende Lücken". US-Außenminister Antony Blinken beendete seine Reise nach Ägypten und Katar am Dienstagabend jedoch ohne eine Vereinbarung. Die am Freitag unterbrochenen Gespräche der Verhandler mit Israel und der Hamas über ein Abkommen sollen im Laufe der Woche in Kairo fortgesetzt werden.
Angeblich mehr als 40.000 Menschen in Gaza getötet
Am 7. Oktober hatten Terroristen der Hamas und anderer militanter Palästinensergruppen bei einem Großangriff auf Israel 1.199 Menschen getötet und weitere 251 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. 105 Menschen werden nach israelischen Angaben weiter dort festgehalten, 34 von ihnen sind offiziellen Angaben zufolge tot.
Israel geht seit dem 7. Oktober massiv militärisch im Gazastreifen vor. Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, wurden dabei bisher mehr als 40.200 Menschen getötet.
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