Der Einstand von Lars Söndergaard als neuer Teamchef des Frauen-Fußball-Nationalteams ist vollauf geglückt. Die ÖFB-Auswahl setzte sich am Freitag in der WM-Qualifikation auf dem geschichtsträchtigen Wiener Sportclub-Platz gegen Slowenien mit etwas Glück 1:0 durch. Damit revanchierten sich die Österreicherinnen für die bittere 0:1-Pleite im Hinspiel in Koper und kletterten in der Tabelle der Gruppe A4 vor der letzten Runde auf den wichtigen dritten Rang. Die Sloweninnen liegen nun einen Zähler hinter dem ÖFB-Team. Bereits am kommenden Dienstag wird die Gruppenphase abgeschlossen. Österreich ist dabei um 18:00 Uhr in Oslo bei Norwegen zu Gast (18:00 Uhr/live ORF 1 & Sport24-Liveticker).
Naschenweng sorgt für kollektive Erlösung
Vor 3.350 begeisterten Zuschauern in Dornbach avancierte Rückkehrerin Katharina Naschenweng zur großen Matchwinnerin. In der 54. Minute stand die wieder fitte Abwehrspielerin nach einem parierten Schuss von Julia Hickelsberger-Füller goldrichtig und staubte aus kurzer Distanz zum umjubelten 1:0-Siegestreffer ab. Es war erst das zweite Tor für die ÖFB-Auswahl in der laufenden Qualifikation. Nach dem beachtlichen 0:0-Remis gegen Deutschland blieben Kapitänin Sarah Puntigam und Co. damit zum zweiten Mal in Folge ungeschlagen. Söndergaard hatte seine Startelf im Vergleich zum letzten Spiel unter Vorgänger Alexander Schriebl an vier Positionen verändert und bewies mit Torschützin Naschenweng ein goldenes Händchen.
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Alu-Pech und mächtig Dusel im Finish
Die Partie war von Beginn an ein echter Nervenkrimi mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Während Eileen Campbell kurz vor der Pause nur die Stange traf (42.) und Naschenweng im zweiten Durchgang mit einem herrlichen Linksschuss an der Latte scheiterte (72.), hatten auch die Gäste reichlich Aluminium-Pech. In der allerletzten Aktion des Spiels rettete das Gehäuse die ÖFB-Elf vor dem späten Ausgleich, als ein Schuss von Izabela Krizaj nur an der Latte landete (93.). Zuvor hatte Torfrau Mariella El Sherif mit sensationellen Paraden die Null festgehalten. Egal ob Rang drei oder vier, im Herbst geht es im Play-off weiter, Platz drei sorgt aber für die bessere Ausgangslage bei der Auslosung am 18. Juni.
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