Versuchter Femizid

Steirer stach auf Freundin und Stiefsohn (14) ein

© FF Obergroßau
Bei einer Messerattacke im im Bereich Obergroßau im steirischen Sinabelkirchen sind drei Familienmitglieder teils schwer verletzt worden - der Stiefvater war aus noch nicht geklärter Ursache völlig eskaliert.
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Stmk. Ein 42-jähriger Mann steht im Verdacht, im Zuge eines gar heftigen Familienstreits am Samstagnachmittag seine 41-jährige Partnerin und deren 14-jährigen Sohn mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Die Opfer wurden in Krankenhäuser gebracht. Danach fügte der Mann sich selbst mit dem Messer lebensgefährliche Verletzungen zu - und liegt, formell festgenommen, auf der Intensivstation

Mädchen (16) entkam tobendem Stiefvater

Laut Angaben der Landespolizeidirektion Steiermark hatte die 16-jährige Tochter der 41-Jährigen im Bereich Obergroßau panisch und verzweifelt Passanten angehalten, dass ihr Stiefvater ihre Mutter und ihren Bruder mit einem Messer attackiere. Sie selbst sei unverletzt. Die Zeugen konnten dann zu deren Schrecken tatsächlich mitverfolgen, wie auf der Terrasse beziehungsweise im Hof des Einfamilienhauses ein außer Rand und Band geratener Mann auf eine Frau und einen jungen Burschen einstach. Die Zeugen verständigten sofort die Polizei per Notruf.

Zahlreiche Polizeistreifen aus der Umgebung sowie eine Streife der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) fuhren gegen 16.40 Uhr  zum Tatort. Die 41-Jährige und ihr Sohn konnten selbst aus dem Haus flüchten und wurden von den Zeugen erstversorgt.

© FF Obergroßau

Da zunächst unklar war, ob sich der Angreifer noch im Haus befand, drangen die Beamten des SIG in das Haus ein und durchsuchten alle Räume. Sie fanden den 42-jährigen Tatverdächtigen in einem Zimmer -  lebensbedrohlich verletzt vor und leisteten Erste Hilfe. Offenbar hatte er sich selbst schwere Stich- und Schnittverletzungen zugefügt. Die Verletzten wurden sofort in Krankenhäuser eingeliefert. Die 41-Jährige hatte schwere, ihr Sohn leichte Stich- und Schnittverletzungen erlitten. Beide sind zum Glück außer Lebensgefahr.

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