Treiber waren der Energievertrieb, Veranlagungsergebnisse und die Verbund-Dividende.
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Dank Kapazitätserweiterungen stieg die erneuerbare Stromerzeugung, wodurch ihr Anteil am Mix auf 83,1 Prozent kletterte. Die Gesamtstromerzeugung sank jedoch um 4,2 Prozent. Diesen Rückgang begründete die EVN damit, dass der Vertrag mit der APG für das Gaskraftwerk Theiß zur Netzstabilisierung nicht verlängert wurde.
Nettoverschuldung reduziert
Das Umsatzplus resultierte primär aus regulatorischen Preiseffekten in Niederösterreich und Bulgarien. Höhere Netz- und Beschaffungskosten sowie geringere Ergebnisbeiträge der RAG und Burgenland Energie dämpften das Wachstum. Dennoch stiegen das EBITDA (748,5 Mio. Euro) und das EBIT (460,4 Mio. Euro). Einmaleffekte – wie der WTE-Verkauf und die Übernahme der Speed Connect – sowie ein starkes Finanzergebnis ließen das Vorsteuerergebnis auf 576,3 Mio. Euro wachsen.
Gesamtjahresprognose angehoben
Die Nettoverschuldung sank deutlich auf 942,2 Mio. Euro. Dies erklärte der Versorger mit dem Erhalt des Verkaufspreises für das internationale Projektgeschäft. Bis 2030 plant die EVN weiterhin jährliche Investitionen von rund einer Milliarde Euro, mit Fokus auf die Trinkwasserversorgung in Niederösterreich. Angesichts der positiven Entwicklung wurde die Gesamtjahresprognose auf 470 bis 490 Mio. Euro angehoben.
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