Transfer-Wirbel

Alaba-Poker: Barça lauert, Man United winkt ab

David Alaba bleibt auf Klubsuche – sein nächstes Ziel sorgt für Spannung.
© Getty Images
David Alaba ist weiter vereinslos – doch jetzt kommt Bewegung in die Zukunft des ÖFB-Kapitäns! Der 34-Jährige ist nach seinem Abschied von Real Madrid ablösefrei zu haben. Nun sorgt ausgerechnet Erzrivale FC Barcelona für neue Spannung im Transfer-Poker.
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Für Alaba könnte sich nun eine überraschende Tür öffnen: Der FC Barcelona hat den ÖFB-Kapitän offenbar auf dem Radar. Das berichtet  zumindest der türkische Transfer-Experte Ekrem Konur. Besonders spannend ist dabei die Verbindung zu Barça-Coach Hansi Flick. Beide kennen sich bestens aus gemeinsamen Bayern-Zeiten und feierten 2019/20 zusammen das historische Triple. Flick weiß daher genau, was Alaba auf höchstem Niveau leisten kann – und welche Erfahrung und Vielseitigkeit der 34-Jährige mitbringt. Ein Wechsel ausgerechnet zum großen Rivalen von Real Madrid würde dem ohnehin brisanten Transfer-Poker zusätzliche Würze verleihen.

Doch noch ist Barcelona offenbar nicht mehr als ein interessierter Beobachter. Entscheidend könnten Alabas finanzielle Vorstellungen sein.

United scheint dagegen vorerst raus

Die "Red Devils" wurden lange als mögliche Destination gehandelt, sollen laut "Manchester Evening News" aber Abstand von einer Verpflichtung nehmen. Vor allem die hohen Gehaltsforderungen gelten als Problem. Zudem verpflichtet United grundsätzlich nur ungern vereinslose Spieler – eine Ausnahme könnte es lediglich bei einer schweren Verletzung eines Leistungsträgers geben.

Und dann ist da noch Lazio Rom, die bislang heißeste Spur. Der italienische Traditionsklub soll sich intensiv mit Alaba beschäftigt haben. "Il Messaggero" und "Corriere dello Sport" berichteten über Interesse. Lazio-Sportdirektor Angelo Fabiani bestätigte zudem, dass man den Markt der vertragslosen Spieler weiter beobachte. Den Namen Alaba nannte er allerdings nicht. "Tuttomercato" berichtet sogar von einer Abkühlung der Spur.

Damit bleibt Alabas Zukunft völlig offen: United winkt ab, Lazio hält sich offenbar zurück – und Barcelona schaut ganz genau hin. Der Poker um den ÖFB-Star ist eröffnet.

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