Im Schrebergarten

Baggerfahrer hielt Fliegerbombe für einen Stein

Eine Fliegerbombe liegt freigelegt auf einer Baustelle im Erdreich.
© LPD Wien
Ein Baggerfahrer grub in einem Wiener Schrebergarten eine 50 Kilo schwere Weltkriegsbombe aus. Er hatte sie zunächst für einen Stein gehalten.
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Wien. Ein Baggerfahrer hat am Freitagvormittag mit seiner Baumaschine eine russische Fliegerbombe in der Kleingartensiedlung Großjedlersdorf in Wien-Floridsdorf ausgegraben.

Die ausgegrabene Fliegerbombe auf der Baustelle in der Kleingartensiedlung Großjedlersdorf.
Die ausgegrabene Fliegerbombe auf der Baustelle in der Kleingartensiedlung Großjedlersdorf. © LPD Wien

Der Mann war beim Ausheben einer Baugrube und hielt den Sprengkörper zunächst für einen Stein. Sobald er die Bombe als solche erkannte, legte er sie ab und rief die Polizei, berichtete deren Sprecherin Irina Steirer.

Ein sprengstoffkundiger Beamter und der Entminungsdienst des Bundesheeres wurden hinzugezogen. Der sachkundige Polizist leitete die Evakuierung des Nahbereichs und die Sperre der umliegenden Straßen in die Wege. Der Entminungsdienst entschärfte die Bombe und transportierte den 50-Kilo-Sprengkörper ab. Danach wurden die Sperren und die Evakuierung wieder aufgehoben.

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