Eigentlich sollte auf der Baustelle von Moderatorin Corinna Kamper und Profitänzer Danilo Campisi alles Schlag auf Schlag gehen. Doch wer in Österreich ein Eigenheim errichtet, muss sich den Launen des Wetters beugen. Der herannahende Winter und sinkende Temperaturen sorgen nun für spürbare Verzögerungen im Außenbereich des künftigen Familiendomizils.
Corinna Kamper schildert die aktuelle Situation ganz offen und ungeschminkt: "Allerdings kommt uns mittlerweile der Winter ein bisschen in die Quere. Gerade bei den Außenarbeiten müssen wir auf die Temperaturen achten, da Terrassenfliesen beispielsweise bei weniger als fünf Grad nicht mehr verlegt werden sollten. Deshalb werden sich einige Arbeiten wohl ins nächste Jahr verschieben. Unser Hausprojekt wird uns also definitiv noch eine Weile begleiten." Die kritische Fünf-Grad-Grenze zwingt die Handwerker im Freien zur vorzeitigen Winterpause.
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Zwischen Kälte-Frust und Einbau-Erfolgen
Trotz der frostigen Unterbrechung im Außenbereich gibt es im Inneren des Gebäudes erfreuliche Nachrichten zu vermelden. Dort ließen sich die Arbeiten bisher unabhängig von den Außentemperaturen vorantreiben, sodass ein ganz zentraler Raum bereits fertiggestellt werden konnte.
"Unser zukünftiges Zuhause nimmt immer mehr Gestalt an, und es ist wunderschön, die Fortschritte zu sehen. Die Küche steht beispielsweise schon", berichtet Kamper erleichtert. Dennoch verlangt das Bauvorhaben den beiden Prominenten organisatorisch alles ab. Wie fordernd die Kombination aus Terminen und Baustelle tatsächlich ist, bringt sie auf den Punkt: "Auch privat tut sich bei uns neben dem Hausbau gerade unglaublich viel!"
Acht Monate Fliesen-Marathon: Das pure Chaos
Dass der Baualltag nicht immer nach Plan verläuft, zeigte sich besonders drastisch bei einem Gewerk, das sich über Dreiviertel des Jahres hinzog. Von Februar bis Oktober wurde die Suche nach dem passenden Bodenbelag zu einer echten Zerreißprobe für die Nerven der Bauherren.
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"Das hat uns tatsächlich von Februar bis Oktober beschäftigt – allerdings nicht, weil wir uns nicht entscheiden konnten. Vielmehr war es eine unglaubliche Herausforderung, die richtigen Anbieter zu finden, Angebote zu vergleichen und bei Qualität, Optik und Preis-Leistung die beste Lösung zu finden", erklärt Kamper. Die Preisunterschiede seien teilweise wirklich enorm gewesen, und man glaube gar nicht, wie viel Recherche und Organisation hinter solchen Entscheidungen stecke.
Zudem blieb das Paar von handfesten Pannen nicht verschont. Bei einer Bemusterung passten die gelieferten Farben überhaupt nicht zum Rest des Konzepts: "Einmal haben wir auch Musterfliesen bekommen, deren Farben sich mit unserer Einrichtung überhaupt nicht vertragen haben. Da war sofort klar: Das wird nichts!" Aus der Not heraus eigneten sich die beiden enormes Fachwissen an, wie Kamper mit einem Augenzwinkern gesteht: "Mittlerweile kennen wir uns mit Fliesen, Herstellern und Preisen wahrscheinlich besser aus, als wir es jemals vorhatten. Aber jetzt ist die Entscheidung endlich gefallen, und Ende Oktober werden unsere Fliesen geliefert!"
Keine Pause: Schon droht die nächste Entscheidung
Kaum ist das monatelange Fliesen-Chaos ausgestanden und die Lieferung für Ende Oktober fixiert, rollt bereits die nächste organisatorische Herausforderung auf das Ehepaar zu. Eine echte Atempause gibt es auf der Baustelle nicht, da unmittelbar Folgeentscheidungen anstehen.
"Und kaum ist das Fliesenthema abgeschlossen, wartet schon die nächste große Entscheidung: die Terrassenüberdachung! Auch hier vergleichen wir gerade verschiedene Möglichkeiten, Anbieter und Angebote", erklärt Kamper das nicht enden wollende Prozedere. "Ich glaube, wer einmal selbst gebaut oder renoviert hat, weiß genau, wovon ich spreche. Man freut sich über jede abgeschlossene Entscheidung – und gleichzeitig stehen schon die nächsten fünf vor der Tür!"
Positiver Blick trotz Verzögerungen und Baustellen-Wirrwarr
Trotz aller Unwägbarkeiten, frostiger Temperaturen und endloser To-do-Listen behalten Corinna Kamper und Danilo Campisi ihren Humor und die gemeinsame Perspektive. Für das Paar ist das unberechenbare Bauabenteuer auch ein passendes Spiegelbild für das echte Leben.
"Ich glaube, unser Leben ist gerade ein bisschen wie unsere große Baustelle: Überall wird gearbeitet, ständig gibt es neue Herausforderungen, manche Dinge dauern länger als gedacht, und manchmal herrscht einfach nur Chaos. Aber am Ende entsteht etwas Wunderschönes", resümiert Corinna Kamper. Der Einzug wird sich zwar wetterbedingt etwas nach hinten verschieben, die Vorfreude auf das gemeinsame Eigenheim wächst dafür mit jedem überwundenen Hindernis weiter an.
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