Insolvenz

Bier-Schock: Kult-Brauerei ist pleite

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Die Brauerei Wolters hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung beim zuständigen Amtsgericht in Braunschweig gestellt
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Das teilte die Hofbrauhaus Wolters GmbH mit. Als Grund für den Schritt nannte das Unternehmen eine anhaltende Absatzschwäche und deutlich gestiegene Kosten. Man wolle den Geschäftsbetrieb grundlegend sanieren und sich wirtschaftlich neu aufstellen. Zuvor hatte die "Braunschweiger Zeitung" darüber berichtet.

Der deutsche Biermarkt war im vergangenen Jahr so stark geschrumpft wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Mit 7,8 Mrd. Litern lag der Absatz sechs Prozent unter dem Vorjahr und unterschritt auch die Werte aus den Corona-Jahren 2020 (8,7 Mrd. Liter) und 2021 (8,5 Mrd.) deutlich, wie das Statistische Bundesamt Anfang Februar berichtet hatte.

Löhne und Gehälter gesichert

Von diesen Entwicklungen ist nach eigenen Angaben auch Wolters betroffen. Der Geschäftsbetrieb werde trotz des Insolvenzantrags "unter zunehmend anspruchsvollen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen fortgeführt", teilte das Unternehmen mit. Löhne und Gehälter der gesamten Belegschaft seien gesichert, hieß es in der Mitteilung.

Wolters © Wolters

Bei einer Insolvenz in Eigenverwaltung bleibt die bisherige Geschäftsführung im Amt und leitet die Sanierung selbst. Ein gerichtlich bestellter Sachwalter kontrolliert das Verfahren.

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