Ende im Sport

Bis 2050! Hammer-Sperre für Tennis-Ass

Tennismatch bei den Erste Bank Open in einer vollen, beleuchteten Halle in Wien.
© Emotion Group
Diese Strafe hat es in sich: Tennis-Profi Stefan Milicevic wird in seinem Sport für 24 Jahre gesperrt.
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Der Serbe soll gegen die Anti-Korruptionsregeln verstoßen haben. Die Internationale Tennis-Integritätsagentur (ITIA) sprach gegen den 29-Jährigen eine Sperre über 24 Jahre aus.

Obendrein ist auch eine Geldstrafe über rund 60.000 Euro fällig. Zwischen 2022 und 2024 soll Milicevic sechs Tennis-Matches manipuliert haben, wovon er bei fünf selbst am Platz stand.

Pläne für Korruptionsnetzwerk

Bei sechs weiteren Spielen soll er versucht haben, Einfluss zu nehmen, und auch für ein Korruptions-Netzwerk soll er angeworben haben.

Bis zum 8. Oktober 2050 ist die Sperre aufrecht, dann wäre Milicevic 53 Jahre alt. Bis dahin darf er weder spielen noch als Trainer arbeiten – die Sperre gilt für Veranstaltungen der ATP, WTA, Grand Slams und nationalen Verbänden.

Nie in der Weltspitze angekommen

Der Serbe lieferte keine Stellungnahme zu den Ermittlungen, das Urteil wurde also ohne ihn gefällt. Es war aber nicht die höchste Strafe in der ITIA-Historie, denn auch lebenslange Sperren wurde bereits ausgesprochen.

2014 schaffte es Milicevic auf Rang 1.338 der Weltrangliste, seine höchste Platzierung. Nun ist seine Zeit im Tennis vorbei.

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