AK-Preismonitor

Bis zu 37%: Diese Lebensmittel sind jetzt deutlich billiger

Frau liest das Etikett eines Lebensmittels im Supermarkt und hält einen Einkaufskorb.
© Getty Images
Die günstigsten Lebensmittel sind in Österreich binnen eines Jahres deutlich billiger geworden. Gleichzeitig müssen Käufer für viele Markenprodukte tiefer in die Tasche greifen.
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Das zeigt der aktuelle Preismonitor der Arbeiterkammer (AK), für den Preise in sieben Supermärkten und Diskontern in Wien verglichen wurden.

Für einen Warenkorb mit 40 günstigen Lebensmitteln und einigen Reinigungsprodukten waren im September 2025 noch fast 82 Euro fällig. Ein Jahr später kostete derselbe Einkauf rund 74 Euro – ein Rückgang um neun Prozent. Dazu beigetragen hat auch die seit 1. Juli geltende Senkung der Mehrwertsteuer auf bestimmte Grundnahrungsmittel von zehn auf 4,9 Prozent.

Butter und Nudeln

23 der 40 untersuchten Produkte wurden günstiger. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Teebutter mit minus 37 Prozent aus. Penne-Nudeln verbilligten sich um 19 Prozent, Gouda und Pommes frites jeweils um 14 Prozent. Äpfel kosteten elf Prozent weniger. Allerdings wurden auch 15 Produkte teurer: Tafelessig legte um 29 Prozent zu, Kartoffeln und flüssiges Vollwaschmittel jeweils um 14 Prozent. Eier, Tomaten und Seife verteuerten sich um neun Prozent.

Bei Markenprodukten zeigt die Preiskurve nach oben: Diese kosteten im Jahresvergleich durchschnittlich 5,3 Prozent mehr. Besonders stark stieg der Preis für Emmentaler Käse mit einem Plus von 31 Prozent. Marillenmarmelade und Bohnenkaffee verteuerten sich jeweils um 14 Prozent, Olivenöl um zwölf Prozent.

Auch zwischen den Einkaufsstätten gibt es Unterschiede: Laut AK waren Supermärkte bei den günstigsten Produkten im Schnitt elf Prozent teurer als Diskonter. Für Konsumenten lohnt es sich daher, Preise zu vergleichen und beim Einkauf auf Alternativen zu achten.

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