Lebt im US-Exil
Bolsonaro-Sohn drohen vier Jahre Haft
Dem in den USA lebenden Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro wird zur Last gelegt, im vergangenen Jahr auf eine Einmischung der US-Regierung in das Putschverfahren gegen seinen Vater hingewirkt zu haben. Neben der Haftstrafe darf er acht Jahre lang kein öffentliches Amt bekleiden.
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Bei einer Rückkehr in sein Heimatland droht ihm die Festnahme. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, US-Behörden zu Sanktionen gegen brasilianische Richter und Zöllen gedrängt zu haben, um den Fall seines Vaters zu beeinflussen. Eduardo Bolsonaro erklärte, er sei nicht ordnungsgemäß über das Verfahren informiert worden; in Wahrheit gehe es darum, ihn politisch auszuschalten.
Planung eines Staatsstreichs
Sein Vater steht wegen der Planung eines Staatsstreichs nach der verlorenen Wahl 2022 derzeit unter Hausarrest. Zuletzt hatte Eduardo Bolsonaro sich hinter die Präsidentschaftskandidatur seines Bruders Flavio gestellt, der Umfragen zufolge bei der Wahl im Oktober der stärkste Herausforderer des amtierenden Staatschefs Luiz Inacio Lula da Silva ist.
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