Der Plan wurde am Dienstag intern beschlossen. Bei der Abstimmung gab es 14 Ja-Stimmen und eine Enthaltung.
Fraktionschef Sven Schulze hatte den Vorschlag bereits am Montag unterbreitet. Nach einer Sitzung am Dienstag steht nun fest, dass die CDU-Abgeordneten im Fall einer möglichen Wahl Siegmunds geschlossen den Saal verlassen wollen.
Damit würde die Fraktion bei der Wahl des Ministerpräsidenten nicht im Plenarsaal bleiben, sollte der AfD-Politiker tatsächlich zur Abstimmung stehen. Die Entscheidung ist damit zunächst ein Beschluss für dieses Vorgehen im Dezember.
AfD könnte in Sachsen-Anhalt nach Macht greifen
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Ulrich Siegmund ist der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt. Die mögliche Wahl im Dezember wäre politisch besonders brisant, weil die AfD damit den Anspruch auf das Amt des Ministerpräsidenten erheben könnte.
Die CDU setzt mit dem beschlossenen Auszugsplan ein sichtbares Zeichen für den Fall einer solchen Wahl. Ob Siegmund tatsächlich zum Ministerpräsidenten gewählt wird, ist damit noch nicht entschieden.
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