Herbstgericht
Cremig wie Risotto, aber einfacher: Wir lieben dieses One-Pot-Orzo-Rezept!
Der Herbst ist die beste Ausrede, um es sich mit einer großen Portion Comfort Food gemütlich zu machen. Und dieses Gericht bringt alles mit, was wir uns an einem Herbsttag wünschen: aromatische Pilze, würzigen Parmesan, frischen Thymian und eine herrlich cremige Konsistenz. Das Beste daran? Für unseren One-Pot-Orzo braucht es weder viel Zeit noch einen Berg schmutziger Töpfe.
Cremig wie Risotto, aber ohne großen Aufwand
Orzo, auch als Kritharaki oder Risoni bekannt, sieht auf den ersten Blick aus wie Reis, ist aber eine kleine, reisförmige Pasta. Und genau die macht unser Herbstgericht so unkompliziert. Ähnlich wie Risottoreis wird Orzo direkt in der Flüssigkeit gegart und gibt dabei Stärke ab. So entsteht eine wunderbar sämige Sauce, ganz ohne Schlagobers.
Für die herbstliche Variante kommen frische Champignons, Knoblauch, Thymian und reichlich Parmesan dazu. Die Pilze sorgen für ein herzhaftes Aroma, während ein Spritzer Zitrone dem Gericht zum Schluss die nötige Frische verleiht. Das Ergebnis schmeckt nach einem aufwendigen italienischen Abendessen, ist aber in weniger als einer halben Stunde fertig.
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Rezept: Cremiger One-Pot-Orzo mit Pilzen und Parmesan
Zutaten für 2 Portionen
- 250 g Orzo (Kritharaki oder Risoni)
- 300 g Champignons oder gemischte Pilze
- 1 kleine Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 650-700 ml Gemüsebrühe
- 60 g frisch geriebener Parmesan
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Butter
- 2-3 Zweige Thymian
- 1 TL Zitronensaft
- Salz
- frisch gemahlener Pfeffer
- Optional: frische Petersilie zum Servieren
Zubereitung
- Pilze goldbraun anbraten: Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen und die Pilze bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 5-7 Minuten kräftig anbraten, bis sie goldbraun sind. Anschließend die Zwiebel und die Butter dazugeben und 2 Minuten mitbraten. Den Knoblauch kurz mitrösten.
- Orzo dazugeben: Die ungekochte Orzo-Pasta direkt in die Pfanne geben und etwa eine Minute mitrösten. Die Blättchen von den Thymianzweigen abzupfen und unterrühren.
- Alles cremig köcheln lassen: Zunächst 650 ml heiße Gemüsebrühe angießen und gut umrühren. Alles bei mittlerer Hitze etwa 10-12 Minuten offen köcheln lassen, bis die Pasta bissfest ist. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts am Pfannenboden ansetzt. Falls die Flüssigkeit zu schnell verkocht, schluckweise weitere Brühe hinzufügen.
- Mit Parmesan verfeinern: Die Pfanne vom Herd nehmen und den frisch geriebenen Parmesan unterrühren. Mit Zitronensaft, Salz und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf noch einen Schuss warme Brühe hinzufügen, bis der Orzo schön cremig ist.
- Servieren und genießen: Den Orzo auf tiefe Teller verteilen, mit frischer Petersilie, etwas Thymian und zusätzlichem Parmesan garnieren und sofort servieren.
Der Trick für besonders cremigen Orzo
Das Geheimnis liegt in der Stärke der Pasta. Anders als bei gewöhnlichen Nudelgerichten wird das Kochwasser nicht abgegossen. Stattdessen verbindet sich die Stärke mit der Gemüsebrühe zu einer cremigen Sauce. Deshalb sollte man den Orzo während des Kochens immer wieder umrühren.
Wichtig ist außerdem, die Pasta nicht zu lange auf dem Herd zu lassen. Orzo zieht auch nach dem Kochen noch Flüssigkeit und kann dadurch schnell zu fest werden. Lieber etwas mehr Brühe verwenden und den Parmesan erst ganz zum Schluss einrühren.
Tipp: Wer es noch herzhafter mag, ergänzt das Gericht mit knusprig gebratenem Speck. Für eine besonders luxuriöse Variante sorgen ein paar Tropfen Trüffelöl vor dem Servieren. Und wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, kann das Rezept je nach Saison mit Kürbis, Spinat oder getrockneten Tomaten abwandeln.
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