Wir kennen das alle: Wir schlendern im Urlaub durch die Gassen und suchen nach Mitbringseln für unsere Liebsten. Gerne wandert dabei auch ein kleines Souvenir für uns selbst in die Einkaufstasche. Ein kleiner Magnet für den Kühlschrank, eine lustige Tasse mit Strandmotiv und dem Namen unseres Urlaubsorts oder ein bemaltes Holzbrett - es gibt kaum etwas, das man nicht findet.
Krimskrams-Sammlung
Daheim fragt man sich dann oft, ob der Kühlschrank wirklich noch einen bunten Magnet in Form von Flip-Flops gebraucht hat und was man eigentlich mit einem kleinen Fläschchen, das mit Sand gefüllt ist und den schnörkeligen Schriftzug "Caorle" trägt. Eigentlich steht da schon genug Zeug herum und alle Studien besagen, dass ein aufgeräumtes Zuhause uns guttut.
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Für alle Sammler:innen von kitschigen Urlaubs-Souvenirs gibt es jetzt gute Nachrichten: Eine neue Studie belegt, dass diese Erinnerungsstücke, die wir mitnehmen, tatsächlich kleine Glücklichmacher sind und zu unserem Wohlbefinden beitragen können.
Der bloße Besitz eines kitschigen Mitbringsels aus dem Urlaub macht uns natürlich nicht glücklich. Es sind die damit verbundenen Erinnerungen. Jedes Mal wenn wir den Kühlschrank öffnen und daran den Magneten aus Rom sehen, den Kaffee aus der Malle-Tasse trinken oder das Müsli aus der griechischen Keramikschale löffeln, erinnert uns das an die schönen Momente, die wir im Urlaub erlebt haben.
Kitschige Wohltäter
Die Forschung legt also nahe, dass sentimentale Souvenirs dabei helfen können, das Wohlbefinden auch nach dem Ende einer Reise aufrechtzuerhalten. Am besten funktioniert das, wenn wir mit den Gegenständen konkrete Erlebnisse und positive Erinnerungen verknüpfen. Es geht weniger um den materiellen Besitz - solche Gegenstände sind "Erlebnisprodukte", die Erinnerungen und Emotionen in uns wecken.
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