Formel 1

Das steckt hinter Verstappens 400-Millionen-Euro-Deal

Ein Mann mit Red Bull Racing Kappe spricht bei einer Pressekonferenz in Zandvoort.
© IMAGO/ANP
Red Bull bindet Max Verstappen bis 2030. Der Superstar hält sich dennoch alle Optionen offen.
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Wenn in der Welt des Sports von 400 Millionen Euro für eine Vertragsverlängerung gesprochen wird, überschreitet das die Grenzen der normalen Vorstellungskraft. Es ist eine Summe, die ein ganzes Formula-1-Team jahrelang finanzieren könnte – gebündelt in den Händen eines einzigen Fahrers.

Ein Schachzug in schwindelerregender Höhe

Die Ausgangslage: Red Bull erlebt sportlich mühsame Zeiten. Die Dominanz vergangener Tage ist ins Wanken geraten, Rivalen ziehen vorbei und die Konkurrenz klopft ununterbrochen an die Tür von Max Verstappen. Für Red Bull steht fest: Verstappen ist die Lebensversicherung des Teams. Ihn zu verlieren, bedeutet den Absturz ins Mittelmaß.

Sein Management (geführt von Raymond Vermeulen und Vater Jos Verstappen) erkennt den Hebel im Poker perfekt. Die Einigung bedeutet einen absoluten Rekord-Deal: Ein Gehaltspaket, das mit Boni auf sagenhafte 400 bis 460 Millionen Euro bis Ende 2030 taxiert wird – also 70 bis über 90 Millionen Euro pro Jahr. Das berichtet die BILD-Zeitung.

Dazu der geschickte Kniff: Trotz dieser astronomischen Summe sicherte sich Verstappen leistungsbezogene Ausstiegsklauseln. Red Bull zahlt ihm also das teuerste Gehalt der Rennsportgeschichte, trägt aber weiterhin das volle Risiko, ihn bei anhaltender Siegflaute trotzdem vorzeitig an ein Top-Team zu verlieren.

Wie absurd sind 400 Millionen Euro? Der Quervergleich

Um zu verstehen, wo sich Verstappens Deal einordnet, hilft der Blick auf die größten Sportverträge der Geschichte (Gesamtvolumen und Jahresgehalt):

Grafik
Vergleich der Sportverträge im historischen Überblick. © KI

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