Gewalt eskaliert

Die "Flamingos" legen Albanien lahm

Polizisten mit Schilden stehen neben einem brennenden Auto bei Protesten in Albanien.
© Tirana Report
Demonstranten und Krawallmacher wüten in dem Küstenland seit Tagen, jetzt eskaliert die Lage.
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Am heutigen Samstag brennt in dem Balkanland die Luft: Zum dritten Mal in Folge erleben die Menschen schwere, teils blutige Straßenschlachten gegen die Regierung.

Jetzt mussten die Einsatzkräfte sogar das Gebäude der Regierung verteidigen! Krawallmacher schleuderten Steine in Errichtung der Beamten. Auch das Bildungsministerium wurde schon angezündet.

Die Polizei griff knallhart durch, schoss mit Tränengas und Wasserwerfern in die Menge. Im Zentrum wurden eine Bankfiliale und Uni-Räume komplett verwüstet.

Auslöser für den Beginn der Krawalle vor drei Tagen waren Pläne für ein Luxus-Hotelprojekt in einem Küstennaturschutzgebiet. Weil das Projekt die Heimat von Flamingos bedroht, ist der pinke Vogel zum Symbol der "Flamingo-Revolution" gegen Korruption und Gier geworden.

Das Projekt geht auf Donald Trumps Schwiegersohn, Jared Kushner zurück. Die Demonstranten forderten lautstark den Rücktritt von Ministerpräsident Edi Rama.

Auch das Vorbild Frankreich spielt eine Rolle. viele Demonstranten beriefen sich besonders auf die Lage dort. Offenbar ziehen die Ereignisse in Frankreich schon ihre Kreise, denn in Belgien und Italien geht es ebenfalls bereits rund seit ein paar Tagen.

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