Unkenntlich

Diese Orte werden bei Google Maps versteckt

Eine Person hält ein Smartphone mit geöffneter Google Maps Navigation in einer Stadt.
© Getty Images
Gewöhnlich hilft Google Maps bei der Orientierung. Doch einige Orte werden bewusst auf den Karten unkenntlich gemacht.
OE24 auf Google bevorzugen

Google Maps ist für viele Menschen ein treuer Begleiter, um sich zu orientieren. Dank der Satellitenbilder kann fast jeder Ort auf der Welt digital gesucht und betrachtet werden. Jedoch werden einige Plätze von Google absichtlich unkenntlich gemacht.

1. Area 51

Die mysteriöse Einrichtung des US-Militärs ist Teil des Edwards-Luftwaffenstützpunkts in Nevada und streng geheim. Der Ort ist seit Jahrzehnten der Mittelpunkt von zahlreichen Verschwörungstheorien. Unter anderem befindet sich angeblich dort jenes außerirdische Raumschiff, das in Roswell, New Mexico, abgestürzt ist.

Laut einer weiteren Verschwörungstheorie soll in einem der Hangars der Area 51 die Mondlandung von 1969, die demnach gefälscht war, gedreht worden sein.

Das Gelände wird strikt überwacht und der Zutritt ist strengstens verboten. Aus diesem Grund ist der Großteil des Geländes auf Google Maps unkenntlich gemacht und weiß gefärbt.

2. La Hague

Auch im Nordwesten Frankreichs befindet sich eine geheime Einrichtung. Der Konzern Orano (ehemals Areva) betreibt dort nämlich seine nukleare Wiederaufbereitungsanlage. Der Ort lässt sich mit den Koordinaten 49°40′49″N 1°52′48″W finden. Doch das gesamte Areal wurde in der Satellitenansicht verpixelt.

In den vergangenen Jahren wurde der Anlage von Umweltschützern und NGOs vorgeworfen, dass radioaktiv verseuchtes Wasser in den umliegenden Ärmelkanal geflossen sei.

3. Militärstützpunkt der spanischen Streitkräfte

Wer bei Google Maps die Militärstützpunkte der spanischen Streitkräfte sehen möchte, der muss sich mit verschwommenen Aufnahmen begnügen. Es lässt sich nur erahnen, um welche Gebäude es sich handelt.

4. 2207 Seymour Avenue, Cleveland, Ohio

In diesem Fall handelt es sich um einen traurigen Grund. Der verurteilte Straftäter Ariel Castro lebte an dieser Adresse. Er hat zwischen 2002 und 2004 drei Frauen entführt und sie elf Jahre lang in seinem Haus gehalten.

Nachdem Castro 2013 verurteilt wurde, wurde das Haus abgerissen und sämtlicher Schutt zermahlen. Die Behörden wollten vermeiden, dass Überbleibsel als makabre Erinnerungen an das schreckliche Verbrechen verkauft werden. Das Haus wurde, nachdem Bekanntwerden des Falles, zu einer wahren Attraktion. Bei Google Street View wird das ehemalige Grundstück des Täters komplett verpixelt.

5. Mururoa

Das unbewohnte Atoll Mururoa befindet sich im Südosten des Tuamotu-Archipels und gehört der Französischen Polynesien an. Zwischen 1966 und 1996 testete Frankreich dort Kernwaffen.

Heute können bei Google Maps die Koordinaten 21°51'00.0„S 138°56'00.0“W gefunden werden, aber weder auf die Gebäude noch das Gelände kann herangezoomt werden.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden