Unglaubliche Summe

DIESER Formel-1-Boss kassiert mehr als Apple-CEO

Zahltag für F1-Boss.
© Sutton Images
Eine unglaubliche Summe, an die selbst Apple-CEO Tim Cook oder Microsoft-CEO Satya Nadella nicht herankommen, casht ein einziger Teamchef in der Formel 1.
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In der Königsklasse des Motorsports kursieren unzählige Millionen Euro. Nicht umsonst geben sich bei den unterschiedlichen Rennen am ganzen Globus auch die Schönen und Reichen die Klinke in die Hand. Doch wie viel Geld in der Formel 1 im Umlauf ist, zeigt auch eine enthüllte Bonus-Zahlung aus dem Vorjahr.

Die stolze Bonus-Zahlung von sagenhaften 110 Millionen Dollar zählt zu den größten Boni weltweit und ist sogar höher als das, was etwa der damalige Apple-CEO Tim Cook oder Microsoft-Boss Sataya Nadella im Vorjahr abkassiert haben.

Apple-CEO Tim Cook.
Der ehemalige Apple-CEO Tim Cook. © Getty Images

Der finanzielle Geldregen für den McLaren-Boss Zak Brown steht in direktem Zusammenhang mit dem Erfolgslauf des Rennstalls. Im abgelaufenen Jahr 2025 erwirtschaftete McLaren einen Gesamtumsatz von stolzen 777,2 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr 2024, in dem die Einnahmen bei 645 Millionen Dollar lagen, bedeutet das ein massives Plus.

WM-Titel bringt Geldregen

Verantwortlich für diesen Sprung war unter anderem das sportliche Abschneiden: McLaren sicherte sich zum zweiten Mal in Serie die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Aus dem offiziellen Preisgeldtopf des Formula One Managements (FOM) floss daher der größte Anteil an das Traditionsteam aus Woking. Zak Brown hielt in seinem offiziellen Strategiebericht fest, dass dieser Zuwachs das Resultat einer konsequenten Verwertung der starken Leistungen auf dem Asphalt war.

Geldregen für McLaren-Boss Zak Brown
Geldregen für McLaren-Boss Zak Brown © Getty Images

Das Gehalt des Geschäftsführers setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Während das reguläre Grundgehalt von 7,78 Millionen Dollar (2024) auf 10,84 Millionen Dollar im Jahr 2025 moderat angehoben wurde, machte ein langfristiger Bonusplan den Löwenanteil aus.

Über dieses sogenannte "Long-Term Incentive Plan"-Programm wurden Brown exakt 99,25 Millionen Dollar zugesprochen. Bemerkenswert: Die Vergütung erfolgte vollständig als Barauszahlung und nicht in Form von Unternehmensanteilen oder Aktienoptionen. Gekoppelt war dieser Mega-Bonus an streng definierte Mehrjahresziele.

Milliarden-Deal mit Bahrain honoriert Sanierungsarbeit

Dass Zak Brown diese Summe lukrieren konnte, hängt maßgeblich mit der Rettung des Rennstalls zusammen. Im Krisenjahr 2020 stand McLaren noch dicht vor dem finanziellen Kollaps, ehe MSP Sports Capital mit frischem Kapital einstieg und 33 Prozent der Anteile übernahm. Im September 2025 erfolgte schließlich der spektakuläre Exit von MSP.

Die Anteile wurden von der Bahrain Mumtalakat Holding Company sowie dem Minderheitseigentümer CYVN Holdings übernommen. Dieser Deal bewertete den McLaren-Rennstall mit mehr als 5 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Beim Einstieg im Jahr 2020 lag die Bewertung noch bei 560 Millionen britischen Pfund. Für den scheidenden Investor bedeutete dies laut Branchenberichten eine Verzehnfachung des eingesetzten Kapitals.

Lando Norris und Oscar Piastri sind Teil der Erfolgsgeschichte.
Lando Norris und Oscar Piastri sind Teil der Erfolgsgeschichte. © EPA

Die Gesamtsumme von 110,3 Millionen Dollar katapultiert Brown in die Riege der weltweit bestbezahlten Führungskräfte. Interessant ist der interne Gehaltsvergleich mit den beiden Piloten: Lando Norris, der 2025 McLarens ersten Fahrer-WM-Titel seit 2008 einfuhr, kam inklusive aller Prämien auf rund 40 Millionen Dollar. Teamkollege Oscar Piastri bezog geschätzte 25 Millionen Dollar, wovon etwa die Hälfte das Fixgehalt ausmachte. Beide Stammfahrer kosteten McLaren somit rund 65 Millionen Dollar – gut die Hälfte dessen, was der CEO allein an Vergütung einstrich.

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