Ob gekocht, als Rührei oder Spiegelei – Eier liefern wertvolles Eiweiß und wichtige Nährstoffe. Bei den Kalorien gibt es aber Unterschiede. Laut "Ökotest" enthalten 100 Gramm Ei rund 155 Kilokalorien, wenn es gekocht oder pochiert ist. Beim Rührei sind es etwa 173 Kilokalorien, beim Spiegelei rund 220 Kilokalorien.
Der Grund liegt vor allem im zusätzlich verwendeten Fett. Wer beim Braten Öl oder Butter einsetzt, erhöht damit den Kaloriengehalt. Auch bei der Wahl des Öls kommt es auf die Hitzebeständigkeit an: Nicht jedes Öl eignet sich für hohe Temperaturen.
Der Cholesteringehalt des Eis bleibt durch die Zubereitung weitgehend unverändert. Ein Ei enthält etwa 200 bis 240 Milligramm Cholesterin.
Längeres Erhitzen kostet Nährstoffe
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Auch die Vitamine können unter starker Hitze leiden. Besonders hitzeempfindliche Nährstoffe wie Vitamin D können beim Garen teilweise verloren gehen. Studien zufolge kann der Vitamin-D-Gehalt beim Backen von Eiern um bis zu 61 Prozent sinken. Beim kurzen Kochen fällt der Verlust mit rund 18 Prozent deutlich geringer aus. Vitamin A bleibt hingegen vergleichsweise stabil.
Trotzdem gilt: Eier sollten ausreichend gegart werden. Durch das Erhitzen wird das Eiweiß besser verdaulich und das Risiko durch Keime wie Salmonellen sinkt. Besonders Schwangere sowie kranke und immungeschwächte Menschen sollten auf gut durchgegarte Eier achten.
Welche Zubereitung lohnt sich?
Wer Kalorien sparen und möglichst viele hitzeempfindliche Nährstoffe erhalten möchte, ist mit gekochten oder pochierten Eiern gut beraten. Bei Rührei und Spiegelei kommt es vor allem darauf an, wie viel Fett verwendet wird und wie stark das Ei erhitzt wird.
Das Frühstücksei muss also nicht vom Speiseplan verschwinden. Entscheidend sind die Zubereitung und ein bewusster Umgang mit Fett und Hitze.
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