Podcast-Interview
Drogenbeichte: Supermodel Cara Delevingne packt in Interview aus
Cara Delevingne galt jahrelang als Inbegriff von Coolness: wilde Augenbrauen, frecher Blick, Designer-Jobs, Hollywood-Rollen, Party-Image. Doch hinter der Fassade kämpfte das britische Model mit einer Abwärtsspirale, die 2022 in schockierenden Paparazzi-Fotos ihren traurigen Höhepunkt fand. Jetzt spricht Delevingne im Podcast "Call Her Daddy" so ehrlich wie nie über diese Zeit – und enthüllt, was wirklich hinter den Bildern steckte, die damals um die Welt gingen.
Party-Exzesse & Drogenprobleme
Im Sommer 2022 sorgten Fotos von Cara Delevingne nach dem Burning Man für große Sorge. Fans fragten sich: Was ist mit ihr los? In dem neuen Interview gibt Cara nun eine erschütternde Antwort: Die Aufnahmen seien kurz nach einem Anfall entstanden.
Sie habe damals täglich "G" genommen, erzählt sie – eine Substanz, von der sie nicht gewusst habe, wie gefährlich und abhängig machend sie sein könne. Sie habe geglaubt, sie könne einfach aufhören. Doch ihr Körper reagierte heftig. Cara berichtet, dass sie medizinisch hätte entgiften müssen – stattdessen bekam sie Anfälle.
Besonders bitter: Kurz davor hatte sie ihren 30. Geburtstag gefeiert. Sie beschreibt diese Phase rückblickend als eine Art selbstzerstörerischen Schlussakt. Sie habe eine große Feier geplant und sich eingeredet, danach nüchtern zu werden. Doch der Tiefpunkt kam schneller, als sie dachte.
Auch interessant
"Meine Freunde sahen mir dabei zu, wie ich mich selbst verletzte"
Eine der härtesten Aussagen des Interviews betrifft Caras 30. Geburtstag. Sie habe ein großes Haus gemietet, ihre Freunde eingeladen – und sich gleichzeitig immer weiter isoliert. Sie sei sehr dünn gewesen, voller blauer Flecken, habe sich in einem kleinen Turm eingeschlossen und sei kaum herausgekommen.
Ihre Freunde seien im Grunde dort gewesen, um ihr dabei zuzusehen, wie sie sich selbst verletzte. Es ist eine schonungslose Abrechnung mit einer Zeit, die nach außen wie ein glamouröser Promi-Trip wirkte – und innen offenbar längst außer Kontrolle geraten war.
Liebe als Wendepunkt: Minke gab ihr Sicherheit
Eine zentrale Rolle in Caras Weg aus der Krise spielt ihre Partnerin Minke. Die beiden kannten sich bereits aus der Schulzeit und trafen sich später wieder. Cara beschreibt, dass sie sich bei Minke zum ersten Mal seit Langem sicher gefühlt habe.
Genau dieses Gefühl habe ihr auch gezeigt, wie schlecht es ihr wirklich ging. Als sie noch allein gewesen sei, habe sie das Ausmaß ihrer Probleme nicht richtig erkannt. Minke gegenüber sei sie von Anfang an ehrlich gewesen: Sie habe ein Problem, sie nehme täglich G – und sie wolle gesund werden.
Auch Victoria’s Secret war für Cara kein Märchen
Im Interview spricht Cara außerdem über ihre Zeit bei der Victoria’s Secret Fashion Show – und räumt mit der Glamour-Fantasie auf. Für sie sei das damals keine "nette Umgebung" gewesen.
Cara erklärt, dass das Modeln ihr Verhältnis zu Weiblichkeit verändert habe. Sie sei als Kind nicht das Mädchen gewesen, das lange Haare, Kleider und klassische Rollenbilder mochte. In der Modewelt habe sie aber eine Rolle spielen müssen: sexy, feminin, perfekt inszeniert. Bei Victoria’s Secret sei dieses Gefühl besonders stark gewesen.
Sie habe sich damals nicht wirklich wie sie selbst gefühlt. Hinter den Flügeln, Glitzer-Outfits und Laufstegmomenten steckte für Cara offenbar viel Unsicherheit, Anpassung und innerer Druck.
Heute ist Cara nüchtern – und spricht bewusst offen
Cara Delevingne ist heute nüchtern und spricht bewusst so detailliert über ihre Vergangenheit. Nicht, um zu schockieren – sondern um zu zeigen, wie gefährlich Sucht sein kann, wenn sie hinter Glamour, Ruhm und Partys versteckt bleibt.
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden