50 Gramm Hexogen

Drohne und Sprengstoff bei Flughafen Leipzig entdeckt

Polizisten durchsuchen zu Fuß eine Wiese am Flughafen Leipzig, im Hintergrund ein Flugzeug und Windsack.
© APA/dpa/Sebastian Willnow
Nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen haben Ermittler eine weitere Drohne und zusätzlichen Sprengstoff entdeckt.
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Wie NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung berichten, wurde die dritte Drohne  bereits am 14. August auf einem Feld im sächsischen Kabelsketal gefunden, unmittelbar am westlichen Rand des Flughafengeländes. Einen Tag später stießen die Ermittler dort auf rund 50 Gramm Hexogen. Der hochexplosive Stoff wird unter anderem militärisch eingesetzt.

Ein ukrainisches Antonov-Frachtflugzeug steht nachts auf dem Flughafen Leipzig-Halle.
© AFP

Der Fund wirft neue Fragen zum Vorfall Anfang August auf. Damals war in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne entdeckt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler, darunter auch US-Geheimdienste, davon aus, dass die Drohne aus Russland stammen könnte. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach in diesem Zusammenhang von einem "hybriden Anschlagsszenario".

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Drohne und Sprengstoff bei Flughafen Leipzig entdeckt


© oe24


Der Flughafen war nach dem Drohnenfund zeitweise gesperrt worden. Ein umgeleitetes Flugzeug kollidierte anschließend in der Luft mit einer weiteren Drohne. Welche Rolle die nun entdeckte dritte Drohne spielte und ob sie ebenfalls mit dem Anschlagsversuch in Verbindung steht, ist bislang unklar. Die Ermittlungen laufen weiter.

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