NEUE STUDIE
DIESE Autos retten fast 300.000 Menschen
China hat in den vergangenen Jahren massiv auf Elektroautos gesetzt. Mehr als die Hälfte aller im Jahr 2025 verkauften Neuwagen waren bereits Elektrofahrzeuge oder andere sogenannte "New Energy Vehicles". Dazu zählen auch Hybrid- und Wasserstoffautos.
Forscher wollten nun herausfinden, welche Auswirkungen dieser Wandel auf die Luftqualität hat. Dafür untersuchten sie Daten aus 150 chinesischen Städten.
262.000 Todesfälle verhindert
Das Ergebnis fiel deutlich aus: Laut der Studie führte die Verbreitung von Elektrofahrzeugen bis 2023 zu einem starken Rückgang bestimmter Luftschadstoffe. Die Wissenschafter schätzen, dass dadurch rund 262.000 vorzeitige Todesfälle verhindert wurden.
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Luft deutlich sauberer
Besonders stark gingen die Kohlenmonoxid-Werte zurück. Die Forscher sprechen von einem Rückgang um mehr als 30 Prozent. Auch die Belastung durch gesundheitsschädliche Feinstaubpartikel sank um rund 24 Prozent.
Genau diese Schadstoffe gelten als Mitverursacher von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen, Lungenkrebs und schweren Atemwegserkrankungen.
China als Vorreiter
China investierte in den vergangenen zwei Jahrzehnten hunderte Milliarden Dollar in Förderungen, Steuervergünstigungen und Programme für Elektrofahrzeuge. Das Land gilt heute als weltweit größter Markt für E-Autos.
Forscher sehen noch Potenzial
Die Experten betonen jedoch, dass nicht alle Schadstoffe gleichermaßen zurückgingen. Vor allem bei Stickstoffoxiden seien die Verbesserungen deutlich geringer ausgefallen. Dennoch zeigt die Untersuchung, welchen Einfluss weniger Verbrennungsmotoren auf die Gesundheit der Bevölkerung haben können.
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