Bei der Kinderveranstaltung "Wienopolis" (24. bis 28. August) im Wiener Rathaus sorgt die Ausgabe von Wassereis mit teils zweideutigen Aufdrucken für Aufregung. Nach Angaben der FPÖ sollen Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren bei dem von der Stadt Wien geförderten Event Wassereis erhalten haben, auf dem Sprüche mit sexuellen Anspielungen wie "Lutsch dein Ding", "Saugen und lutschen erlaubt" oder "Nur hart macht’s Spaß" aufgedruckt waren.
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Im Blickpunkt der Kritik stehen die Stadt Wien sowie der Veranstalter WIENXTRA. "Es ist schlichtweg ekelhaft und eine psychische Grenzüberschreitung sondergleichen, was hier unter dem Deckmantel der Pädagogik passiert. Kinder lutschen unbefangen an diesen Süßigkeiten, während Erwachsene die widerliche Zweideutigkeit sofort erkennen", zeigte sich FPÖ-Familiensprecherin Ricarda Berger in einer sonntäglichen Presseaussendung empört.
"Wir fordern eine klare Stellungnahme der Verantwortlichen und eine umfassende Prüfung, wie es überhaupt dazu kommen konnte", erklärte darüber hinaus Maximilian Krauss, Wiener FPÖ-Klubobmann. "Wer unsere Kinder derart ungeniert mit sexualisierten Sprüchen konfrontiert, hat im Bereich der Jugendarbeit eine besondere Verantwortung und muss sich dafür auch rechtfertigen."
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