Aufatmen

Entwarnung bei Eriksen: "Mein ICD hat mich geschützt"

Aufatmen bei Eriksen - ihm geht es gut.
© GEPA pictures/ Fodboldbilleder/ Anders Kjaerbye
Nach seinem Zusammenbruch beim Länderspiel Dänemarks gegen die Ukraine am 8. Juni in Odense hat sich Christian Eriksen zu Wort gemeldet. Der 34-Jährige, der aktuell beim VfL Wolfsburg unter Vertrag steht, ist wohlauf und nach ersten Untersuchungen im Krankenhaus bereits wieder zu Hause bei seiner Familie.
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Fünf Jahre nach seinem dramatischen Herzstillstand bei der EM 2021 war der Profi am Sonntag in der 65. Minute kollabiert. Wie damals bildeten Mitspieler sofort einen Sichtschutz. Der Schock saß tief, doch Eriksen konnte nach einer Erstversorgung das Feld auf eigenen Beinen verlassen. Teamarzt Morten Boesen erklärte rasch, dass Eriksen nur kurzzeitig bewusstlos war und sein implantierter Defibrillator (ICD) einwandfrei funktionierte.

In seinem persönlichen Statement zieht Eriksen nun eine klare Grenze zu damals: "Ich möchte alle beruhigen, dass dies eine andere Situation war als das, was 2021 passiert ist." Er habe einen Schock von seinem ICD erhalten. Obwohl dies große Auswirkungen auf ihn und seine Familie hatte, gehe es ihm gut und die Erholung habe bereits begonnen.

Ausdrücklich bedankt er sich bei den Spielern, dem medizinischen Team und seinen Ärzten: "Dank ihrer Expertise hat mein ICD genau das getan, wofür er entwickelt wurde: mich schützen, als ich es brauchte."

Das beim Stand von 2:1 abgebrochene Länderspiel rückt angesichts dieser Nachrichten in den Hintergrund. Eriksens Fokus liegt nun auf der Genesung, einem Urlaub und darauf, "mit meinen Kindern Fußball zu spielen".

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