Folterverdacht

EU-Land ermittelt gegen Israels Sicherheitsminister

JERUSALEM, ISRAEL - JANUARY 28: Israel's National Security Minister Itamar Ben Gvir speaks during a convention calling for Israel to resettle Gaza Strip and the northern part of the West Bank at the International Convention Center on January 28, 2024 in Jerusalem, Israel. In the months since Oct. 7, various right-wing politicians and activists have called for creating new Jewish settlements in the Gaza Strip, which Israel previously occupied until 2005, at which time it dismantled its existing settlements and pulled out Israel Defense Forces. Talk of creating new Jewish settlements in Gaza has drawn opprobrium from the international community, including Israel's allies like the United States. (Photo by Amir Levy/Getty Images); Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir
© Getty Images
In Italien laufen Ermittlungen gegen den israelischen Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir wegen des Verdachts der Folter und Freiheitsberaubung.
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Hintergrund ist der Umgang mit Aktivisten einer Gaza-Hilfsflotte im vergangenen Monat, unter denen sich auch italienische Staatsbürger befanden, wie Montagabend aus Justizkreisen verlautete. Ben-Gvir erklärte, er werde sich den Ermittlungen nicht entziehen und weiterhin an der Seite der israelischen Einsatzkräfte stehen.

Die italienische Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bezeichnete das Vorgehen gegen die Aktivisten als "inakzeptabel". Sollten die Ermittlungen ergeben, dass eine Anklage gerechtfertigt ist, könnten die Staatsanwälte einen formellen Antrag auf Einleitung eines Verfahrens stellen.

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