Deutschförderung

FPÖ NÖ: „Jedes 6. Kind in St. Pölten braucht Deutschförderung“

ABD0091_20230904 - WIEN - ÖSTERREICH: Eine Schulklasse im Rahmen eines Fototermins anl. des Schulstarts in Wien, aufgenommen am Montag, 04. September 2023, in Wien. - FOTO: APA/EVA MANHART
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Jedes sechste Volksschulkind in St. Pölten braucht zusätzliche Deutschförderung – das zeigen aktuelle Zahlen zum Deutschförderbedarf an Niederösterreichs Schulen.
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FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Helmut Fiedler schlägt Alarm: „Diese Entwicklung ist ein bildungspolitischer Weckruf." Der Trend ist eindeutig. Laut Daten des Österreichischen Integrationsfonds hatten hatten 18,2 Prozent der niederösterreichischen Schüler eine andere Erstsprache als Deutsch – zehn Jahre zuvor waren es noch 13,2 Prozent. Besonders betroffen: die Städte.

Abprüfen der Deutschkenntnisse gefordert

Fiedler kritisiert: „Unsere Lehrer werden zunehmend gezwungen, Sprachdefizite auszugleichen, statt Wissen zu vermitteln. Die Leidtragenden sind alle Kinder in den Klassen – egal ob mit oder ohne Förderbedarf."

Die FPÖ NÖ fordert klare Konsequenzen: verpflichtende Deutschtests vor Schuleintritt, gezielte Sprachförderung bereits im Kindergarten, eine Begrenzung des Anteils von Kindern mit unzureichenden Deutschkenntnissen pro Klasse sowie volle Transparenz über den Förderbedarf an NÖs Schulen.

„Eltern erwarten zu Recht, dass ihre Kinder in der Schule lesen, schreiben und rechnen lernen. Unsere Schulen dürfen nicht immer mehr zu Sprachkurszentren werden", so Fiedler. „Jedes Kind hat das Recht auf die bestmögliche Bildung. Dafür braucht es klare Regeln, frühe Förderung und den Mut, Missstände offen anzusprechen."

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