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Für Frühaufsteher: DANN sieht man die Mondfinsternis

Roter Blutmond während einer totalen Mondfinsternis vor schwarzem Nachthimmel.
© Getty Images
Am Freitag taucht der Vollmond in den Erdschatten ein. Bis zu 93 Prozent der Mondscheibe werden dabei verdunkelt. Wer das seltene Phänomen erleben möchte, muss früh aufstehen.
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Am Freitag zeigt sich am frühen Morgen ein besonderes Spektakel am Himmel. Schon ab 3:23 Uhr in der Nacht schiebt sich der Halbschatten der Erde über den Mond, was mit freiem Auge allerdings nur als leichtes Ergrauen wahrnehmbar ist. Richtig spannend wird es erst beim Eintritt in den Kernschatten.

Beste Zeit für Himmelsbeobachtung

Die partielle Phase, bei welcher der Kernschatten sichtbar wird, beginnt um 4:33 Uhr. Ab dieser Zeit ist die Verfinsterung klar zu erkennen. Zwischen 4:30 Uhr und 5:30 Uhr liegt das beste Zeitfenster, bevor die Morgendämmerung den Himmel zusehends aufhellt.

Grafik zur partiellen Mondfinsternis am 28. August mit Ablaufzeiten und Entstehungsdiagramm.
© APA

Der optimale Blickwinkel zählt

Da der Mond bereits tief steht, können Bäume oder Häuser die Sicht versperren. Zudem erschwert die aufgehende Sonne das Erkennen. Das Maximum der Verfinsterung wird um 6:12 Uhr erreicht, wenn 93 Prozent abgedeckt sind. Der genaue Zeitpunkt von Sonnenaufgang und Monduntergang variiert je nach Standort.

Nächste Chance erst 2028

Interessierte sollten vorab einen Platz mit freiem Blick nach Westsüdwest wählen und den Wetterbericht prüfen, um nicht vor einer Wolkendecke zu stehen. Wer diese partielle Mondfinsternis verpasst, muss sich gedulden: Die nächste richtige Finsternis lässt bis Dezember 2028 auf sich warten.

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