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Herbstzeit ist Serienzeit: Diese 10 Serien erinnern an "Gilmore Girls"

Zwei Frauen sitzen an einem Tisch im Freien mit einem Füllhorn voller Obst im Vordergrund.
© CBS via Getty Images
Kuscheldecke, Kaffee und eine Serie, die sich irgendwann wie ein zweites Zuhause anfühlt: Diese zehn Serien sind perfekt für alle, die Stars Hollow schon vermissen.
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Der Herbst ist offiziell die Jahreszeit für Serienmarathons. Draußen wird es früher dunkel, die Temperaturen sinken und plötzlich klingt "Ich schaue nur eine Folge" wieder nach einem völlig legitimen Abendprogramm. Und wenn dabei am liebsten noch einmal durch Stars Hollow spaziert werden würde, gibt es gute Nachrichten: "Gilmore Girls" ist nicht die einzige Serie, die dieses ganz besondere Gefühl aus gemütlicher Kleinstadt, Familienchaos, Freundschaft, Romance und schrägen Figuren versprüht. Wir haben zehn Serien gesammelt, die ganz unterschiedliche Seiten von "Gilmore Girls" treffen, von der legendären Mutter-Tochter-Dynamik bis zum maximalen Wohlfühlfaktor.

"Hart of Dixie": Kleinstadt-Chaos inklusive

. © Warner Bros.

Eine Großstadtärztin verschlägt es in ein kleines Städtchen im Süden der USA und stellt schnell fest, dass eine Kleinstadt mindestens genauso viel Drama bereithalten kann wie New York. Zwischen skurrilen Bewohnern, Stadtfesten, Nachbarschaftsfehden und komplizierten Liebesgeschichten entsteht genau diese Mischung aus Humor, Romance und Kleinstadtleben, die auch "Gilmore Girls" so charmant macht.

"Bunheads": Mehr Amy Sherman-Palladino geht nicht

. © abc.

Wer das typische "Gilmore Girls"-Feeling möglichst direkt wiederhaben möchte, sollte "Bunheads" ausprobieren. Die Serie stammt ebenfalls von Amy Sherman-Palladino und setzt damit auf ihre charakteristischen schnellen Dialoge, schräge Figuren und viel warmherzigen Humor. Im Mittelpunkt steht eine ehemalige Tänzerin, die in einer kalifornischen Kleinstadt landet und dort an einer Tanzschule auf jede Menge Chaos trifft. Besonders schön für Fans: Auch Kelly Bishop ist mit dabei.

"Sweet Magnolias": Freundschaft und ganz viel Kleinstadtgefühl

. © Netflix

Drei beste Freundinnen, eine kleine Stadt und jede Menge persönliches Drama: "Sweet Magnolias" ist ideales Material für einen verregneten Herbstabend. Die Serie dreht sich um Freundschaft, Familie, Beziehungen und Neuanfänge. Dazu kommt dieses vertraute Kleinstadtgefühl, bei dem man nach ein paar Folgen gefühlt selbst weiß, was bei den Nachbarn los ist.

"Ginny & Georgia": Mutter-Tochter-Chaos 2.0

. © Netflix

Lorelai und Rory bekommen hier eine deutlich modernere und dramatischere Cousine. Auch bei "Ginny & Georgia" steht die besondere Beziehung zwischen einer jungen Mutter und ihrer Tochter im Zentrum. Allerdings geht es hier wesentlich turbulenter zu: Familiengeheimnisse, Beziehungen, Konflikte und persönliche Krisen sorgen dafür, dass die Serie deutlich weniger harmlos daherkommt als "Gilmore Girls".

"Never Have I Ever": Coming-of-Age mit Familienchaos

. © Netflix

Teenagerprobleme, erste große Gefühle, Freundschaften und eine komplizierte Beziehung zur eigenen Mutter: "Never Have I Ever" bringt viele klassische "Gilmore Girls"-Elemente in die Gegenwart. Im Mittelpunkt steht Devi, die zwischen Schule, Dating, Freundschaften und ihrer Familie versucht, ihr Leben halbwegs unter Kontrolle zu behalten. Die Serie ist witzig, emotional und manchmal herrlich chaotisch.

"Virgin River": Kleinstadt-Romantik zum Wegkuscheln

. © Netflix

Eine Frau zieht für einen Neuanfang in eine kleine Gemeinde in Kalifornien und stellt fest, dass man in einer Kleinstadt zwar vielleicht weniger Einwohner hat, dafür aber umso mehr Geschichten. "Virgin River" setzt auf Romance, Freundschaften, Familiengeschichten und eine Gemeinschaft, in der irgendwie jeder jeden kennt. Das Ganze ist etwas dramatischer als "Gilmore Girls", hat aber denselben großen Wohlfühlfaktor.

"Parenthood": Familienchaos statt Kleinstadt-Idylle

© Universal

Bei "Parenthood" wird die Perspektive noch größer: Statt einer Mutter-Tochter-Beziehung begleitet die Serie gleich eine ganze Großfamilie. Es geht um Erziehung, Beziehungen, Karriere, Geschwister und die vielen kleinen und großen Katastrophen, die zum Familienleben dazugehören. Genau wie bei "Gilmore Girls" entsteht dabei ein starkes Gefühl von Nähe zu den Figuren.

"This Is Us“: Taschentücher nicht vergessen

© abc

Wer bei "Gilmore Girls" gerne mit den Figuren gelacht und geweint hat, ist bei "This Is Us" richtig, sollte aber besser eine Packung Taschentücher bereithalten. Die Serie erzählt die Geschichte der Familie Pearson über mehrere Lebensphasen hinweg. Es geht um Eltern und Kinder, Geschwister, Beziehungen und darum, wie sehr unsere Vergangenheit uns prägt.

"Modern Family": Wenn es vor allem lustig sein darf

© 20th Century Fox

Bei "Modern Family" gibt es zwar kein Stars Hollow, dafür eine ganze Reihe von Familienmitgliedern, bei denen garantiert niemals Langeweile aufkommt. Drei miteinander verbundene Familien sorgen für Beziehungschaos, Missverständnisse und jede Menge absurde Alltagssituationen. Die Serie ist deutlich komödiantischer als "Gilmore Girls", hat aber denselben Vorteil: Irgendwann fühlt man sich bei den Figuren fast wie zu Besuch bei alten Bekannten.

"Only Murders in the Building": Cozy, aber mit Mord

© Hulu

Zum Schluss wird es etwas ungewöhnlicher. In "Only Murders in the Building" leben drei Menschen in einem New Yorker Apartmenthaus und beginnen, einen Mordfall in ihrem Gebäude als Podcast zu untersuchen. Klingt zunächst nicht nach "Gilmore Girls" und ist natürlich auch eine ganz andere Geschichte. Trotzdem hat die Serie diesen besonderen Cozy-Faktor: liebenswerte, exzentrische Figuren, viel Humor und eine Welt, in die man nach ein paar Folgen gerne selbst eintauchen würde.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Kaffee

Ob Kleinstadt, Familie, Mutter-Tochter-Drama oder einfach liebenswerte Chaoten: Diese Serien haben eine Gemeinsamkeit mit "Gilmore Girls" – man schaut nicht nur zu, irgendwann fühlt es sich an, als würde man die Figuren selbst kennen.

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