BVB-Abschied
Herzog schlägt Sabitzer-Alarm
Unter BVB-Trainer Niko Kovac ist der 32-jährige Mittelfeldakteur in den letzten Wochen zusehends ins zweite Glied gerückt und muss sich mit der Reservistenrolle begnügen. Welchen schweren Stand der Steirer aktuell in Dortmund hat, zeigte sich einmal mehr beim mühsamen 2:1-Auswärtssieg in der Champions League gegen Sabah FK: Sabitzer musste erneut lange auf der Bank schmoren und durfte erst für die letzten 19 Minuten als Wechselspieler aufs Feld.
"Es schaut nicht gut aus für den Sabi"
Die ungewisse Zukunft des Mittelfeldmotors lässt auch bei Sky-Experte Andreas Herzog die Alarmglocken schrumpfen. Der ehemalige Teamspieler fand nach dem Auftritt deutliche Worte für die missliche Lage seines Landsmanns: "Es schaut nicht gut aus für den Sabi." Besonders die kursierenden Medienberichte, wonach der BVB keine Verlängerung des Vertrags anstrebe, sieht Herzog als ein äußerst alarmiertes Signal. Wenn man schon zu Beginn des Jahres höre, dass das Arbeitspapier wohl nicht verlängert wird, sei das schlichtweg "kein gutes Zeichen" für die Perspektive im Klub.
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Sabitzer braucht Spielpraxis
Herzog fordert vom 32-Jährigen jetzt vor allem mentale Stärke. Sein dringender Rat an Sabitzer lautet daher: "Er muss jetzt dranbleiben, damit er das Selbstbewusstsein nicht verliert." Denn für den routinierten Führungsspieler steht in den kommenden Monaten viel auf dem Spiel. Um sowohl im Verein als auch mit Blick auf seine Rolle im österreichischen Nationalteam – wo er zuletzt eine bewusste Auszeit nahm – wieder eine tragende Rolle zu spielen, braucht der Steirer dringend wieder regelmäßige Spielpraxis und das Vertrauen des Trainers.
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