Nach rund 20 Minuten kam es zur dramatischen Szene: Khudyakov wollte den Ball aus dem eigenen Strafraum lang nach vorne schlagen, während Italiano entschlossen nachsetzte, um die Aktion zu stören. Der Sturm-Keeper traf den GAK-Angreifer nach dem Abschlag voll – dabei zog sich der 22-Jährige eine schwere Beinverletzung zu. Sein Bein stand sichtbar unnatürlich ab, die Spieler beider Mannschaften schlugen geschockt die Hände vors Gesicht.
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Sofort eilten Betreuer und Notärzte auf den Platz, während die Spieler einen Sichtschutz um den verletzten Russen bildeten. Rund sieben Minuten lang wurde Khudyakov auf dem Rasen behandelt, ehe er unter dem Applaus beider Fanlager mit der Rettung abtransportiert wurde. Die hitzige Derby-Atmosphäre wich für diesen Moment einer bedrückenden Stille.
Auch Italiano war von der Szene sichtlich mitgenommen. TV-Bilder zeigten den Australier am Boden zerstört, Tränen liefen ihm über das Gesicht. Denn trotz des heftigen Zusammenpralls war es kein böses Foul: Der GAK-Angreifer hatte den Ball erobern wollen, die schwere Verletzung war die Folge einer unglücklichen Aktion. Ein bitterer Schock, der das Grazer Derby überschattete.
Nach dem Schock:
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