Leistbares Wohnen

IKEA investiert 20 Millionen in Österreich

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Wohnen und Einrichten sind für viele Haushalte eine finanzielle Belastung. IKEA Österreich will deshalb die Preise für rund 600 Produkte langfristig senken und investiert dafür insgesamt 20 Millionen Euro.
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Die Preissenkungen betreffen verschiedene Bereiche des Sortiments. Dazu gehören Produkte für Aufbewahrung, Schlafen und Wohnen sowie Küchen- und Haushaltsartikel. Unter den betroffenen Produkten finden sich auch ausgewählte Artikel aus den Serien KALLAX, BESTÅ, HEMNES, POÄNG und IKEA 365+.

Die Auswahl soll im Laufe des Geschäftsjahres ergänzt und angepasst werden. Bei Hunderten weiteren Produkten will IKEA die Preise stabil halten. Wie viel Kundinnen und Kunden tatsächlich sparen, hängt vom jeweiligen Artikel ab.

Lebenshaltungskosten setzen Haushalte unter Druck

Die Ausgaben für Wohnen, Energie, Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs machen vielen Menschen zu schaffen. Auch beim Einrichten können selbst kleinere Anschaffungen das Haushaltsbudget belasten. Günstigere Möbelpreise können daher eine Entlastung sein – sie ändern allerdings nichts an den übrigen Kosten, die beim Wohnen anfallen.

IKEA begründet die Investition mit dem Ziel, Möbel und Einrichtung für möglichst viele Menschen leistbar zu halten. Insgesamt sollen rund 600 Produkte in Österreich dauerhaft günstiger werden. Die Preissenkungen sind in den Einrichtungshäusern, im Onlineshop und in der App mit dem Hinweis "Neuer gesenkter Preis" gekennzeichnet.

1,2 Milliarden Euro für Europa

Die Ausgaben für Wohnen, Energie, Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs machen vielen Menschen zu schaffen. © Getty Images

Zusätzlich gibt es eine Preisgarantie für METOD-Küchen. Sie gilt im Geschäftsjahr 2027, also von 1. September 2026 bis 31. August 2027. In diesem Zeitraum sollen die Preise nicht erhöht werden. Zeitlich begrenzte Angebote sind weiterhin möglich.

Die Investition in Österreich ist Teil einer europaweiten Initiative. Die Ingka Group, weitere IKEA-Franchisenehmer und die Inter IKEA Group stellen dafür gemeinsam rund 1,2 Milliarden Euro bereit. Bei vielen betroffenen Produkten liegen die Preissenkungen je nach Markt und Artikel laut Unternehmen zwischen rund 15 und 25 Prozent.

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