Widersprüche

Infantino in der Kritik: Keine Iran-Fans

FIFA-Präsident Gianni Infantino steht massiv in der Kritik, da die FIFA Berichten zufolge die Ticketkontingente für iranische Fans bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 widerrufen haben soll.
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Vor dem Hintergrund des im Februar 2026 ausgebrochenen Krieges zwischen den USA und dem Iran sowie der generell verschärften Sicherheitsvorkehrungen unter der Trump-Administration kommt es bei der Einreise zu erheblichen Hürden.

Nachdem bereits Akteure und Offizielle aus Ländern wie Senegal, Usbekistan, Somalia und dem Irak von stundenlangen Kontrollen oder gar Einreiseverboten betroffen waren, trifft es nun offenbar gezielt den Iran. Der iranische Fußballverband, dessen Teamquartier aufgrund der Spannungen bereits von Arizona ins mexikanische Tijuana verlegt wurde, gibt an, dass ihm die üblichen acht Prozent der Stadionkapazität für die drei in den USA stattfindenden Gruppenspiele gegen Neuseeland, Belgien und Ägypten verwehrt bleiben.

Widersprüche Infantinos

Auch zahlreichen Verbandsfunktionären wurden aufgrund eines bestehenden US-Einreisestopps keine Visa erteilt. Dieses mutmaßliche Vorgehen der FIFA steht in direktem Widerspruch zu Infantinos eigenen Aussagen aus dem Jahr 2017. Damals hatte der FIFA-Chef noch ausdrücklich betont, dass ein Turnier nur dann stattfinden könne, wenn allen qualifizierten Teams, Offiziellen und Fans die freie Einreise in das Gastgeberland garantiert werde. Dass Infantino nun scheinbar einknickt, bringt ihm den Vorwurf der Heuchelei ein. Beobachter vermuten, dass dies auch mit seinen engen Beziehungen zu Donald Trump zusammenhängt, um einen reibungslosen Ablauf der WM in Nordamerika nicht zu gefährden. Eine offizielle Bestätigung der FIFA zu den gestrichenen Ticketkontingenten steht bislang allerdings noch aus.

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