Nach Einigung

Iran will Gebühren für Durchfahrt durch Straße von Hormuz

A man walks past a giant billboard depicting the late Iranian leader Ayatollah Ali Khamenei (2nd L), and his son the Iranian Supreme Leader Ayatollah Mojtaba Khamenei, with Arabic writing that reads: 'Thank you Iran', in Dahiyeh, Beirut's southern suburbs on June 15, 2026. Hezbollah thanked its backer Iran on June 15, for insisting that Lebanon, where Israel and the militants have been at war, be included in the deal to end the Middle East conflict. Lebanon was drawn into the Middle East war on March 2 when Tehran-backed militant group Hezbollah launched attacks on Israel to avenge the killing of the Iranian leader. Israel has responded with broad strikes across Lebanon and a ground offensive. (Photo by Anwar AMRO / AFP) /
© APA/AFP/ANWAR AMRO
Der Iran hat seinen Willen bekräftigt, in einem endgültigen Friedensabkommen mit den USA Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz festzuschreiben.
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Nach der 60-tägigen Phase zur Aushandlung des endgültigen Friedensabkommens werde sein Land bei der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge "nicht zu den Vorkriegsbedingungen zurückkehren", sagte der iranische Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf in einem Interview im iranischen Staatsfernsehen.

"Der Iran hat das Recht auf Souveränität über die Straße von Hormuz und natürlich werden wir eine Servicegebühr erhalten", sagte Ghalibaf. Zugleich betonte er, dass sein Land das Rahmenabkommen für einen Friedensschluss mit den USA als Erfolg für sich verbuche. "Die Vereinbarung ist ein Beleg für das Scheitern der USA", sagte er.

Straße von Hormuz

Die USA hatten am Mittwoch den Text des Rahmenabkommens veröffentlicht. Darin ist unter anderem die Öffnung der für den weltweiten Öl- und Flüssiggashandel wichtigen Straße von Hormuz festgehalten. Zudem verpflichtet sich Teheran demnach dazu, seine Vorräte hochangereicherten Urans zu verdünnen, damit der Bau von Atomwaffen wie von Washington gefordert unmöglich wird. Dies solle unter Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im Iran geschehen. Im Gegenzug wollen die USA ihre Ölsanktionen gegen den Iran aufheben.

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