Frecciarossa
Italiens Superzug kommt nach Österreich
ies bestätigte Luigi Corradi Strisciuglio, Geschäftsführer der italienischen Bahngesellschaft Trenitalia, einer Tochter der italienischen Staatsbahn FS, laut Medienangaben vom Sonntag.
"Im kommenden Jahr werden wir in Zusammenarbeit mit den Eisenbahnunternehmen Österreichs und Deutschlands den Frecciarossa nach München bringen und die Stadt zunächst mit Mailand und Rom verbinden", so der Geschäftsführer. Die internationale Konkurrenz werde dazu beitragen, den Bahnverkehr in Europa weiter zu verbessern. Wettbewerb sei "nicht nur eine Frage des Preises, sondern vor allem der Qualität".
Trenitalia bereits in Spanien und Frankreich präsent
"In Italien haben wir diese Erfahrung bereits gemacht. Der Wettbewerb hat dazu geführt, dass auch Trenitalia besser geworden ist", erklärte Strisciuglio. Der Frecciarossa-Zug fährt nicht nur in Italien, sondern auch auf Strecken in Spanien und Frankreich. Trenitalia ist dabei, sich auf anderen europäischen Märkten außerhalb der italienischen Heimat zu etablieren.
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Auch im italienischen Hochgeschwindigkeitsnetz verkehren neben Trenitalia auch die Züge der privaten Bahngesellschaft Italo. Diese will ab 2028 in den deutschen Fernverkehr einsteigen und damit der Deutschen Bahn Konkurrenz machen. Das Vorhaben hängt maßgeblich davon ab, welchen Zugang das Unternehmen zum bereits überlasteten Netz in Deutschland erhält. Über die Trassenzugänge entscheidet die DB InfraGO, eine Tochter der Deutschen Bahn.
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