"Ich bin broke"

Jenny Elvers versinkt in Schulden

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Jenny Elvers schockte im TV mit einem Satz: "Ich bin broke." Dahinter steckten hohe Steuerschulden – und ein monatelanger Kampf, um finanziell wieder auf die Beine zu kommen.
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In der Sat.1-Show "Villa der Versuchung" sprach Jenny Elvers offen über ihre finanzielle Situation. Die Sendung wurde bereits im Februar aufgezeichnet. Gegenüber BILD erklärt die Schauspielerin nun, wie es zu den Schulden kam.

Das Finanzamt prüfte ihre Unterlagen aus den vergangenen zehn Jahren. Dabei ging es um eine mittlere sechsstellige Summe. Einige alte Quittungen, die rund ein Jahrzehnt zurücklagen, konnte Elvers nicht mehr auftreiben.

Dazu kamen finanzielle Probleme aus ihrer Vergangenheit. Auch ihre Scheidung sei teuer gewesen. Im TV sprach sie deshalb von einem "beschissenen Ehevertrag". Außerdem habe sie ihr Geld damals falsch investiert.

Sie verkaufte alles, was Geld brachte

Um ihre Schulden zurückzuzahlen, nahm Elvers zahlreiche TV-Jobs an und verkaufte nach eigenen Angaben alles, was noch materiellen Wert hatte.

"Ich habe alles dafür getan, die Schulden wegzukriegen", erzählt sie. Dafür habe sie sogar unter schwierigen Bedingungen gedreht. Bei "Kampf der Reality-Queens" in Kolumbien sei sie trotz Fieber durch den Schlamm gerobbt.

Eine Privatinsolvenz kam für die 54-Jährige trotzdem nicht infrage. Bekannte hätten ihr dazu geraten, doch Elvers wollte ihre Schulden aus eigener Kraft begleichen.

"Das bin ich nicht. Ich wollte es unbedingt aus eigener Kraft schaffen", sagt sie. Gleichzeitig sei es hart gewesen, zu wissen, dass ihre Einnahmen direkt ans Finanzamt gingen: "Es ist schon komisch, zu wissen, dass du nicht einen Cent von der Gage bekommen wirst, da alles fürs Finanzamt draufgeht."

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OnlyFans kommt für sie nicht infrage

Bei der Suche nach neuen Einnahmequellen zieht Elvers allerdings klare Grenzen. Auf OnlyFans wolle sie niemals Geld verdienen.

"Bei mir wird es nie OnlyFans geben", stellt sie klar. Auch auf Instagram wolle sie nicht ständig Produkte mit Rabattcodes bewerben. Sie wolle sich selbst treu bleiben und keine Dinge machen, die sie unglaubwürdig wirken lassen.

Ihr Sohn wurde zur wichtigen Stütze

Die vergangenen Monate seien für Elvers auch emotional schwierig gewesen. "Ich habe zu Hause gesessen und geweint und alles in mich hineingefressen", erzählt sie.

Schließlich wandte sie sich an ihren Sohn Paul (25), der als Geschäftsmann erfolgreich ist. Zunächst habe sie sich geschämt und versucht, ihre Probleme vor ihm zu verbergen. Doch die beiden hätten sich gegenseitig unterstützt.

Auch beim Finanzamt suchte Elvers schließlich das Gespräch. Sie habe versucht zu erklären, wie unregelmäßig die Einnahmen im TV-Geschäft sein können: "Mal hast du einen Monat viel Geld, mal wenig."

Dabei habe sie gemerkt, dass auch die Mitarbeiter beim Finanzamt nur Menschen seien und man mit ihnen reden könne. "Kommunikation ist immer sehr wichtig", sagt die Schauspielerin.

Jetzt blickt sie wieder nach vorne

Inzwischen habe Elvers ihre Finanzen wieder geordnet. Neue Dreharbeiten stehen bereits an. Trotzdem will sie sich künftig nicht mehr ausschließlich auf das Fernsehen verlassen.

"Ich schaue sehr positiv in die Zukunft", sagt sie. Gleichzeitig arbeite sie an einem neuen beruflichen Standbein. Nur auf TV-Gagen wolle sie sich künftig nicht mehr verlassen.

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