Umbenennungs-Wahn

Jetzt will Trump auch noch einen Ozean nach sich benennen

Ein Mann im Anzug hebt die Fäuste auf einer Bühne vor jubelndem Publikum bei einer Kundgebung.
© APA/AFP/MANDEL NGAN
Erst Golf von Mexiko ("Golf von Amerika"), dann der Ontariosee ("Amerikasee") jetzt der Pazifik ("Trump-Ozean"): Trumps verrückter Umbenennungs-Wahn geht munter weiter.
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USA. US-Präsident Donald Trump sorgt erneut mit Ideen für Umbenennungen geografischer Namen für Aufsehen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Clarksville schlug er vor, einen Ozean oder Fluss nach sich oder den USA zu benennen. Laut der "New York Post" brachte er für den Atlantik oder den Pazifik Namen wie "Trump-Ozean" oder "Ozean der Amerikaner" ins Spiel.

Diese Gewässer verschont er

Andere Gewässer will er hingegen verschonen: Den Hudson River, weil Namensgeber Henry Hudson gute Arbeit geleistet habe, und den Mississippi wegen Trumps Wahlerfolg im gleichnamigen Bundesstaat.

Es ist nicht sein erster Vorstoß dieser Art:

  • Gewässer & Regionen: Den Golf von Mexiko ließ er bereits in "Golf von Amerika" umbenennen; den Ontariosee wollte er im Handelsstreit mit Kanada als "Amerikasee" bezeichnen. Zudem schlug er vor, New Mexico in "New America" und die Straße von Hormuz in "Trump-Straße" umzubenennen – beide Pläne wurden bislang nicht umgesetzt.
  • Gebäude & Institutionen: Im vergangenen Jahr wurde der Hauptsitz des US-Friedensinstituts in "Donald J. Trump Institute of Peace" umbenannt. Die Umbenennung des Kennedy Centers in Washington stoppte ein Richter, woraufhin die Regierung den Schriftzug abdecken ließ und Trump Abrisspläne prüfen ließ.

Präsident Trump, der frühere Immobilienmogul, ist seit langer Zeit dafür bekannt, seinen Namen auf Gebäude und Immobilien zu setzen, u.a. "Trump Tower", "The Trump Building", "Trump World Tower" uvm.

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