Juli Zeh ist nicht nur eine der bekanntesten deutschen Autorinnen der Gegenwart, sondern auch als ehrenamtliche Richterin am Verfassungsgericht Brandenburg tätig.
Justizthriller
Nun hat sie mit dem Roman Pony Show ein Thema behandelt, das sie schon länger interessiert, wie sie der im Gespräch mit APA verriet: "Ich hatte schon lange den Wunsch, einen Justizthriller zu schreiben, der vor Gericht spielt", so Zeh.
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Betty Hell ist Chefin eines renommierten Verlagshauses, über fünfzig und verheiratet. Fero ist Ende zwanzig, ein Talent im Betrieb; die beiden verbindet mehr als nur eine gute berufliche Ebene. Als Betty mit Pistole und Falschgeld an der burgenländischen Grenze aufgegriffen wird, nehmen alle eines an: Sie hat Fero getötet. Doch ein Prozess ohne Leiche ist schwierig ...
Figuren
Zeh wollte in dem Roman nicht nur Abläufe der Justiz möglichst getreu darstellen, sondern auch der Frage nachgehen, was wahr ist und was wir vielleicht nur als Fakt wahrnehmen. Bettys Anwalt Mark ist derjenige, von dem wir Lesende die Infos bekommen. Die sind mitunter knapp. Zehs Figuren verändern sich im Laufe der Geschichte, während wir viele Details über die Beziehung zwischen Betty und Fero erfahren.
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