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Juni ist Rosenmonat: So verwandeln Sie Ihren Garten in ein Blütenmeer

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Der Juni macht seinem Ruf als klassischer "Rosenmonat" alle Ehre: Überall explodieren Rosen in leuchtenden Farben und verströmen ihren betörenden Duft. Doch wer glaubt, sich jetzt nur entspannt im Liegestuhl zurücklehnen zu können, der irrt. Diese Aufgaben sollten Sie jetzt nicht verpassen.
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Jetzt beginnt für Rosenliebhaber die entscheidende Phase: Genau jetzt wird der Grundstein dafür gelegt, ob die Rosen im Spätsommer ein zweites Mal kräftig austreiben oder ob ihnen vorzeitig die Kraft ausgeht. Mit den richtigen Pflegetipps lässt sich die Blütezeit jedoch deutlich verlängern. Wenn Sie diese Dinge beachten, haben Sie extrem lange Freude an einer gesunden Blütenpracht.

Der Rosenschnitt

Ein Geheimnis für eine monatelange Blüte ist das sogenannte "Deadheading". Sobald die ersten Blüten im Juni verwelken, sollten Sie direkt zur Gartenschere greifen. Wer Verblühtes einfach am Strauch hängen lässt, signalisiert der Pflanze, dass sie ihre Energie in die Samenbildung stecken soll. Schneiden Sie stattdessen den verwelkten Trieb schräg über dem ersten gesunden, voll entwickelten Blatt ab. So lenken Sie die Kraft der Pflanze in die Bildung neuer Knospen und dürfen sich schon im Juli oder August auf eine zweite Blütenwelle freuen.

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Wilde Triebe entfernen

Jetzt ist ein Blick auf den Boden gefragt. Gerade im Juni sprießen oft wildwuchernde Triebe aus der Erde. Diese "Wildtriebe" wachsen unterhalb der Veredelungsstelle und saugen der Edelrose buchstäblich die Lebensenergie aus. Sie haben meist eine hellere Blattfarbe und wachsen extrem rasant. Reißen oder schneiden Sie diese Triebe so nah wie möglich am Ansatz (oft sogar leicht unter der Erdoberfläche) ab.

Gießen und die Sommer-Düngung

Wer viel blüht, hat großen Hunger. Nach der ersten großen Blütephase Ende Juni ist der perfekte Zeitpunkt für die zweite Düngergabe des Jahres. Ein organischer Rosendünger, der locker in die Erde eingearbeitet wird, liefert jetzt den richtigen Nährstoff-Mix, den die Pflanze für ihren zweiten Auftritt im Spätsommer braucht.
Auch beim Gießen sollten Sie jetzt aufpassen: Bei den heißen Frühsommer-Temperaturen haben Rosen mächtig Durst.

Der Profi-Tipp: Gießen Sie durchdringend und immer direkt an die Wurzel (gerne 20 Liter pro Quadratmeter bei Trockenheit). Halten Sie die Blätter dabei unbedingt trocken, um Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Sternrußtau keine Chance zu geben.

Blattläuse bekämpfen

Kaum ist es trocken und warm, sind auch sie nicht weit: Blattläuse. Verfallen Sie aber nicht in Panik und lassen Sie die chemische Keule im Schrank. Oft reicht schon ein scharfer Wasserstrahl, um die Plagegeister einfach wegzuspülen. Ein bewährtes Hausmittel ist zudem das Besprühen mit abgekühltem Schwarztee oder ein verdünnter Brennnessel-Sud. Noch besser: Fördern Sie ein naturnahes Ökosystem! Wer Nützlinge wie Marienkäfer oder Florfliegen durch Lavendel oder Insektenhotels anlockt, hat bald eine kleine Anti-Blattlaus-Armee im Garten, die die Schädlinge gratis und ganz natürlich vertilgt.

Kletterrosen stützen

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Haben Sie Kletterrosen an der Hauswand oder am Rosenbogen? Dann ist der Juni die ideale Zeit, um junge, noch weiche Triebe in die gewünschte Richtung zu lenken und sanft an Rankhilfen anzubinden. Wenn Sie die langen Triebe nicht nur steil nach oben wachsen lassen, sondern sie eher waagerecht oder fächerförmig anbinden, bremsen Sie den Saftfluss leicht ab. Das regt die Pflanze dazu an, kleine blühende Seitentriebe zu bilden. Das Ergebnis ist eine wahre Blütenwand.

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