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Für uns war deshalb klar: Wir wollten wissen, was hinter dem Hype steckt – und haben uns die Bürste selbst bestellt. Bei einem Preis von aktuell rund 10 Euro war die Neugier dann endgültig größer als die Skepsis.
Wir haben sie bestellt – und verstehen den Hype
Schon beim Auspacken fällt auf, dass die Ninabella anders aussieht als eine klassische Paddle Brush. Der flexible, spiralförmige Bürstenkopf soll sich beim Bürsten mitbewegen und dadurch weniger stark an Knoten ziehen.
Und genau dieser Unterschied ist beim Bürsten angenehm bemerkbar: Die Bürste gleitet überraschend sanft durch die Längen und gibt bei Widerstand eher nach, anstatt einfach durch einen Knoten zu reißen.
Vor allem bei längeren Haaren gefällt uns das. Statt mit viel Kraft von oben nach unten zu bürsten, können Sie sich vorsichtig von den Spitzen nach oben arbeiten. Auch bei unserem Test fühlte sich das Entwirren dadurch angenehm und unkompliziert an.
Dass wir mit diesem Eindruck nicht allein sind, ist interessant: Im aktuellen Haarbürsten-Test des F.A.Z. Kaufkompass landete eine Ninabella-Bürste sogar auf Platz eins; hervorgehoben wurden dort unter anderem das Entwirren ohne starkes Ziepen und der bewegliche Bürstenkopf.
Besonders nach dem Haarewaschen gefällt sie uns
Der eigentliche Härtetest kommt bei einer Entwirrbürste für uns nach dem Haarewaschen. Denn nasse Längen können schnell verknoten und sind gleichzeitig empfindlicher gegenüber mechanischer Belastung.
Die Ninabella ist laut Hersteller sowohl für nasses als auch trockenes Haar geeignet. In unserem Alltag finden wir gerade diese Vielseitigkeit praktisch: morgens kurz durchs trockene Haar, nach dem Waschen vorsichtig durch die Längen – dafür braucht es nicht mehrere verschiedene Bürsten.
Wichtig bleibt trotzdem die richtige Technik. Gerade bei nassem Haar sollten Sie nicht aggressiv vom Ansatz bis zu den Spitzen durchziehen. Besser ist es, unten zu beginnen und sich langsam nach oben vorzuarbeiten.
Auch der flexible Bürstenkopf ist mehr als nur ein Design-Gag
Auf den ersten Blick sieht die ungewöhnliche Form vor allem nach einem Beauty-Trend aus. Beim Benutzen versteht man aber schnell, warum der Bürstenkopf so konstruiert ist.
Durch die flexible Struktur kann er sich beim Bürsten bewegen. Das sorgt nicht dafür, dass jeder hartnäckige Knoten auf magische Weise verschwindet – aber die Bürste fühlt sich weniger starr an als viele klassische Modelle.
Auch auf der Kopfhaut empfinden wir sie als angenehm. Genau dieser flexible Aufbau wird auch in unabhängigen Tests als eine der Stärken der Bürste hervorgehoben.
Für rund 10 Euro mussten wir sie einfach ausprobieren
Beauty-Hypes sind häufig teuer. Hier reden wir dagegen über ein Produkt, das aktuell ungefähr 10 Euro kostet.
Und genau das macht die Ninabella für uns so interessant. Sie müssen keine 50 oder 100 Euro investieren, um herauszufinden, ob der Hype für Ihre Haare funktioniert. Auch andere aktuelle Preisübersichten führen die Bürste ungefähr auf diesem Niveau.
Die knallige Variante in Lime Green ist außerdem ein kleiner Hingucker im Badezimmer. Wer es dezenter mag, findet das Modell auch in anderen Farben.
Unser Test-Fazit: Ein 10-Euro-Hype, den wir nachvollziehen können
Wir haben uns die Ninabella-Bürste vor allem deshalb bestellt, weil wir wissen wollten, warum um eine einfache Haarbürste so viel Wirbel gemacht wird.
Nach unserem Test verstehen wir zumindest, warum sie so viele Fans gefunden hat. Besonders gefallen haben uns der flexible Bürstenkopf, das angenehme Entwirren und die Möglichkeit, sie sowohl bei nassen als auch bei trockenen Haaren einzusetzen.
Natürlich wird auch diese Bürste nicht jeden Knoten völlig widerstandslos verschwinden lassen und sie kann Haarbruch nicht grundsätzlich verhindern. Aber für rund 10 Euro ist sie ein Beauty-Helfer, den wir nach unserem Test tatsächlich weiterverwenden würden.
Manchmal braucht es eben kein neues Stylinggerät für mehrere Hundert Euro. Manchmal reicht eine ziemlich ungewöhnlich aussehende 10-Euro-Bürste, um die tägliche Haar-Routine ein kleines Stück angenehmer zu machen.
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