Politik-Insider

Kickls ORF-Votum als Wahlkampf

Zwei Personen im Anzug geben sich vor ORF-Logo die Hand und lächeln in die Kamera.
© APA/MAX SLOVENCIK
Monatelanger Zwischenwahlkampf soll FPÖ 40 Prozent-Plus einbringen.
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FPÖ-Chef Herbert Kickl hat ein klares Ziel, berichten Kenner des Ober-Blauen. Er wolle die FPÖ bei der nächsten Nationalratswahl auf über 40 Prozent bringen. Dafür hat er bereits ein minutiöses Drehbuch parat.

Am 12. September startet er das quasi neue Semester nach der Sommerpause in Innsbruck mit einer Prise Nostalgie. "Aufbruch zur Spitze - 40 Jahre Wahl" von Jörg Haider als FPÖ-Chef in Innsbruck - dort wurde Haider am 13. September 1986 einst in einem blauen Kampfparteitag gewählt, soll Kickl als legitimen Nachfolger von Haider positionieren. Bereits davor – im oe24.TV-Sommergespräch – hat der blaue Stratege Kickl de facto seinen Zwischenwahlkampf gestartet. Immerhin hatte der einstige FPÖ-Generalsekretär und Wahlkampfmanager ein ORF-Volksbegehren gegen die Haushaltsabgabe angekündigt.

Mehrere Männer heben einen lachenden Mann auf den Schultern, festlich gekleidet, feiern zusammen.
Kickl feiert Jörg Haiders 40 Jahre danach .... © ORF

Eingebracht soll dieses noch im September werden. Danach folgt eine monatelange Einleitungsfrist bis es dann tatsächlich ums Unterschreiben geht.

Ein Mann im Anzug spricht und hebt einen Finger, im Hintergrund ein historisches Gebäude.
ORF-Ansage von Herbert Kickl. © -

"Mit ORF neue Wähler für FPÖ ködern"

Ziel. Das werde viele Menschen mobilisieren, ist sich die politische Konkurrenz sicher, die befürchtet selbst ins Eck zu geraten. Die Regierungsparteien – ÖVP, SPÖ, Neos – müssten die Haushaltsabgabe verteidigen. Während Kickl hofft, mit diesem Volksbegehren "neue Wähler für die FPÖ" ködern zu können, berichten Insider. Sein Ziel sei es schließlich, die FPÖ 40 Jahre nach Haiders Wahl auf über 40 Prozent zu bringen.

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